15.11.2017 │Hamburg – Vortrag „Unterschätztes Pricing“

Die Preisgestaltung ist der wichtigste Gewinnhebel im Unternehmen. Woran liegt es, dass dieser Aspekt dennoch in so vielen Unternehmen noch immer unterschätzt wird? Diese und weitere themenspezifische Fragen behandelt Marketing- und Pricing-Experte Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof in dem Vortrag „Warum das strategische Pricing in vielen Unternehmen zu kurz kommt“ am 15. November beim AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel – Außenhandel – Dienstleistung e.V. in Hamburg.

Weitere Themen:

  • Pricing muss bereichsübergreifend erfolgen und wird dadurch kompliziert – wie bekommt man die Komplexität in der Griff?
  • Pricing erfordert Research – wie vermeidet man endlose Debatten über den „richtigen“ Preis?
  • Pricing-Strategien erfordern Konsequenz in der Umsetzung – wie erarbeitet man klare Pricing Roadmaps für die einzelnen Geschäftsbereiche?
  • Pricing-Strategien müssen gemessen werden – welchen Beitrag liefern Pricing Scorecards?

Im Anschluss an den Vortrag  ist eine Diskussionsrunde vorgesehen.

Professor Riekhof lehrt Internationales Marketing an der Privaten Hochschule Göttingen. Seit 15 Jahren führt er empirische Studien zum Pricing durch und berät internationale Konzerne wie auch mittelständische Unternehmen bei der Überprüfung ihrer Preisstrategie, bei der Optimierung der Pricing-Prozesse und bei der Einführung eines effizienten Preis-Controlling. Zuvor war er als Marketingdirektor in der Otto Group und als Geschäftsbereitsleiter in der Beiersdorf AG selbst für Pricing-Themen verantwortlich.

Veranstaltungsort:
AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel – Außenhandel – Dienstleistung e.V.
Kurze Mühren 1
20095 Hamburg

Termin:
15. November 2017
14.30 Uhr

Weitere Informationen unter: www.aga.de

 

05./06.10.2017 │ Hamburg – Letztes Pricingseminar in diesem Jahr

Bereiten Sie sich jetzt auf die Preisrunde 2018 vor! Am 05. und 06. 10.2017 findet das letzte Pricing-Seminar in diesem Jahr mit Professor Riekhof in Hamburg statt. Es gibt noch einige wenige Plätze. Hier können Sie sich anmelden!

Einer der größten Gewinnhebel ist immer noch der Preis. Den Preis als strategischen Hebel zu mehr Wertschöpfung einzusetzen, erfordert allerdings ein langfristiges Konzept. In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, die Bausteine einer langfristigen Preisstrategie zu formulieren, die Prozesse des Pricing zu überprüfen, die Preiskommunikation nicht dem Zufall zu überlassen und ein wirksames Preiscontrolling einzuführen. Anhand von Fallstudien und Praxisbeispielen wird untersucht, wie Unternehmen eine hohe Preiskompetenz aufbauen, anstatt sich auf jeden Preiskampf einzulassen.

Wie die Teilnehmer über dieses sehr praxisorientierte Seminar urteilen, können Sie hier nachlesen.

10.10.2017 │Göttingen – Vortrag „Konzepte für höhere Wertschöpfung durch intelligente Preisstrategien“

In vielen Unternehmen geht es im Marketing vor allem um zwei Aspekte: Einerseits um die Marken- und Unternehmenskommunikation, andererseits um das Produktmanagement. Das Pricing hat zu oft einen untergeordneten Stellenwert. Dabei ist der Preis ein ganz wichtiger Faktor für die Gewinnmaximierung – und auch für die Kundenzufriedenheit. Es gilt, den Preis für ein Angebot zu ermitteln, der mit der Wertschätzung des Kunden korrespondiert.

„Untersuchungen zeigen, dass das Potential, Preise zu erhöhen, umso größer ist, je mehr der für den Kunden geschaffene Wert in die Preisbestimmung einbezogen wird. Pricing ist das in der Praxis am meisten unterschätzte Marketing-Instrument“, weiß Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof. Den Preis als strategischen Faktor für mehr Wertschöpfungen einzusetzen, werde von den Entscheidern in Marketing und Vertrieb nur wenig genutzt.

Über pragmatische Wege zu einer erfolgreichen Preisstrategie referiert Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof am Dienstag, 10. Oktober 2017 um 19.00 Uhr in Göttingen im Hotel Freizeit In. Der Marketing Club Göttingen als Veranstalter bittet um Anmeldung bis spätestens 04.10.2017.

Datum des Vortrags von Prof. Riekhof:
Dienstag, 10. Oktober 2017
19.00 Uhr
Get together ab 18.30 Uhr

Ort:
Hotel Freizeit In, Dransfelder Straße 3, 37079 Göttingen

Content Marketing: Die Marke als Medienereignis

Content Marketing: Die Marke als Medienereignis .

Eine empirische Studie von Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof, PFH Göttingen 2017

Vortrag am 21. März 2017, Marketing Club Hannover
Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof, Internationales Marketing, PFH Göttingen 2017

Content Marketing bedeutet, für eine Marke oder ein Unternehmen spannende Geschichten zu erfinden oder zu entdecken, sie zu inszenieren und aufzubereiten und für deren Verbreitung zu sorgen, vor allem auch medial. Was steckt hinter der zugrundeliegenden Idee, zu kommunizieren ohne zu verkaufen?

Ein sehr geringer Teil der Unternehmen hat bislang eine Contentmarketingstrategie entwickelt bzw. nutzt ein entsprechendes Konzeptpapier. Dabei ist Content Marketing im Kern gar nicht so neu. Sind die Potentiale bereits ausgeschöpft? Welche Ziele werden damit verfolgt? Welche Erwartungen sind damit verbunden? Der vorliegende Studienbericht gibt Einblick in die Erfolgsfaktoren.

Mehr erfahren Sie in der kompletten Studie, die Sie hier herunterladen  können.

Pricing-Newsletter No. 8 (2017): Stellen Sie Ihren Preisanpassungsprozess auf den Prüfstand

Wie gehen bekannte Unternehmen mit dem Thema Preisanpassungen um? Welchen Aufwand betreiben sie bei Preiserhöhungen und Preissenkungen? Und wie gut haben Sie, liebe Leser/innen, Ihren Preisanpassungsprozess im Griff?

GFM Nachrichten: Wieviel lässt sich der Handel LBM-Kampagnen kosten?

Dass es Location-based Marketing ermöglicht, Kunden direkt und mit hoher Relevanz anzusprechen, ist inzwischen vielen Händlern bewusst. Eine Umfrage wollte nun herausfinden, wieviel die Händler bereit sind, dafür auszugeben.

Dank mobiler Geräte sind Kunden fast überall erreichbar. Gleichzeitig kann über die Devices der aktuelle Aufenthaltsort des Users festgestellt werden – was dem Marketing neue Möglichkeiten zur Kommunikation bietet. Location-based Advertising hat Studien zufolge eine höhere Relevanz im Vergleich zu Botschaften, die nicht im Bezug zum Aufenthaltsort des Konsumenten stehen. Für die Einzelhändler ist dieser Kanal also von großem Interesse. Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH Private Hochschule Göttingen, ging nun der Frage nach, wie viel die Händler denn bereit sind, dafür zu bezahlen.

Die Kurzumfrage zeigt, dass es eine hohe Zahlungsbereitschaft im Handel für Push-Notifikationen auf das Smartphone des Kunden gibt. Die Retail-Entscheider sind demnach bereit, einen durchschnittlichen Tausender-Kontakte-Preis (TKP) von über 300 Euro zu akzeptieren. Generell sind laut Studie 44 Prozent der Befragten bereit, einen Preis von 0,11 bis 0,50 Cent pro Nachricht zu bezahlen.

Werden die Empfänger nach Location-bezogenen Kriterien vorselektiert, steigt diese Bereitschaft. Dann können sich 56 Prozent vorstellen, zwischen 0,11 und 0,50 Euro pro Kontakt zu bezahlen.

Ein TKP von bis zu 1.600 Euro

Können die Anbieter der Push-Nachrichten nachweisen, dass der Erhalt einer Nachricht zum Besuch eines Stores führt, steigt die Zahlungsbereitschaft weiter. Knapp jeder dritte Befragte würde nun sogar zwischen 0,51 und 3,00 Euro für einen Kontakt bezahlen. Damit steigt der durchschnittliche TKP auf bis zu 510 Euro. Kann sogar ein Kauf nachgewiesen werden steigt der TKP auf durchschnittlich 1.300 Euro. Noch mehr Geld würden die Händler ausgeben, wenn die Nachricht vor dem Laden eines Wettbewerbers ausgespielt wird und anschließend zum Kauf im eigenen Store führt. Hier liegt der TKP laut Umfrage bei 1.600 Euro.

Zudem zeigt sich der Handel dazu bereit, für nachweisliche Auswirkungen auf den Umsatz einen gewissen Anteil desselben für die Kampagnen auszugeben. Durchschnittlich würden die Befragten 4 Prozent ihres Umsatzes in LBM-Kampagnen investieren – wenn sich dadurch der Umsatz nachweislich steigern lässt.

Fazit

Die Studie zeigt also, dass sich die Händler des Potenzials ortsbasierter Marketing-Kampagnen bewusst sind. Sie unterstreichen dies durch ihre deutliche Zahlungsbereitschaft für entsprechende Kamapgnen.

Die Online-Umfrage wurde vom 15.06.2017 bis zum 30.06.2017 unter Managern, Geschäftsführern und Retail-Experten durchgeführt. Die Studienautoren betonen dabei, dass die Umfrage zwar nicht repräsentativ sei, aufgrund des „hochkarätigen Teilnehmerkreises“ aber davon ausgegangen werden könne, dass die Ergebnisse aussagekräftige Hinweise zur Zahlungsbereitschaft der Händler ergeben.

Link zum Medium:
www.gfm-nachrichten.de

Weitere Studien von Prof. Riekhof zum Thema Location-based Marketing gibt es unter: www.unicconsult.com/kompetenzen/location-based-marketing/

Locationinsider: Zahlungsbereitschaft für Push-Nachrichten auf dem Kunden-Smartphone

Wird der Kunde mit einer Push-Nachricht von einem Händler angesprochen, dessen Geschäft sich in unmittelbarer Nähe befindet, dürfte dies die Chance auf einen Besuch des Ladens deutlich erhöhen. Wären Händler dazu bereit, für einen solchen Location Based Service auch Geld in die Hand zu nehmen?

Das wollte Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof von der PFH in Göttingen wissen und hat eine Kurzumfrage unter Handelsmanagern gestartet. Die Ergebnisse sind zwar nicht repräsentativ, aber dennoch aufschlussreich.

Um das Ergebnis vorweg zunehmen. Der Handel wäre bereit. Und zwar zu durchaus beachtlichen Kosten. 88 Prozent der Befragten würde, für eine digitale Werbebotschaft, die vor oder im Store an die Zielperson gesendet wird, bis zu 50 Cent ausgeben. Immerhin 11 Prozent der Handelsmanager würden sogar noch mehr investieren, was bis zu einem Tausenderkontaktpreis (TKP) von 300 Euro reicht.

Diese Zahlungsbereitschaft steigt weiter an, wenn der Dienst auch die Vorselektion der Zielgruppe erlaubt, wenn also beispielsweise die Nachricht ausgespielt wird, wenn der Kunde ein bestimmtes Geschäft verlassen hat, oder sich längere Zeit vor einem Schaufenster aufgehalten hat.

In nahezu schwindelerregende Höhen steigt der TKP, wenn nachgewiesen würde, dass der Kunde nach der Zustellung der Nachricht auch das Geschäft betreten hat. Den höchsten TKP von 1.300 Euro würden die Manager zahlen, wenn etwa ein Coupon zugestellt wurde, der dann auch noch eingelöst wurde. Gute Aussichten also für alle Start-ups und Firmen, die an LBS arbeiten.

Weitere Informationen unter: http://locationinsider.de/zahlungsbereitschaft-fuer-push-nachrichten-auf-dem-kunden-smartphone/

Den Beitrag als pdf lesen: Locationfinder über Zahlungsbereitschaft für Push-Nachrichten auf dem Kunden-Smartphone