Beiträge
Pricing-Newsletter No. 105 (2026): Wildwuchs im Pricing: wenn das Rauschen dominiert
/in Pricing Newsletter/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofDas von Nobelpreisträger Daniel Kahneman et al. beschriebene Phänomen "Noise" (Rauschen) verzerrt unsere Entscheidungen unter fast identischen Bedingungen. Auch bei Preisentscheidungen? Durchaus, wie dieser Newsletter aufzeigt.
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03.06.2026 | Pricing-Webinar – Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen
/in Terminarchiv/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofPricing wird als wichtigster Gewinnhebel immer noch unterschätzt. Dies belegen viele in den vergangenen Jahren von Professor Dr. Hans-Christian Riekhof durchgeführte empirische Studien. Dabei ist ein durchdachtes, strategisches Pricing eine entscheidende Voraussetzung, um Ihr Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Nur wenn die für den Kunden geschaffenen Werte in angemessene Preise übersetzt werden, werden notwendige Zukunftsinvestitionen möglich.
In diesem Webinar zum Pricing am 03.06.2026 geht es darum, einen konzeptionellen Rahmen für das Pricing vorzustellen, dessen Stellenwert herauszuarbeiten und pragmatische Werkzeuge kennenzulernen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob Sie mehr Preise als bisher benötigen oder ob Sie die Anzahl Ihrer Preise eher reduzieren sollten.
Über Professor Riekhof
Professor Riekhof war viele Jahre in internationalen Konzernen tätig und hat praktische Erfahrungen im strategischen und operativen Pricing gesammelt, u.a. als Geschäftsbereichsleiter in der Beiersdorf AG, als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft und als Marketingdirektor in der Otto Group.
An der PFH Göttingen hat er bis 2022 allgemeine BWL mit dem Schwerpunkt Internationales Marketing gelehrt und zahlreiche empirische Studien zum Pricing durchgeführt. Diese stehen unter www.unicconsult.com/forschungsberichte zum Download zur Verfügung. Kommentare zu seinen Pricing-Seminaren finden sich unter https://www.unicconsult.com/pricing-seminar/teilnehmerstimmen/
Termin:
03.06.2026, 9:00 -10:00 Uhr
Anmeldungen:
bitte per Mail an Frau Linda Osterloh: linda.osterloh@nullluebeck.ihk.de
Hier erhalten Sie dann den Einladungslink.
Foto: © iStockphoto.com
09-2026 Pricing-News: Ist das noch ein faires Pricing? Hamburger wählen die Mogelpackung des Jahres 2025
/in Neuigkeiten / Einblicke/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofVerbraucherinnen und Verbraucher wählten jetzt die Mogelpackung des Jahres 2025. Die sogenannte „Shrinkflation“ beschreibt ein Problem, das das Vertrauen in Marken untergräbt: offensichtlich gleiche Packungsgröße wie bisher aber mit weniger Inhalt oder ersetzt durch günstigere Inhaltsstoffe.
Pricing-Newsletter No. 98 (2025): Preisstrategien für Ihre Top Seller
/in Pricing Newsletter/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofUnser Analysen zeigen: Nur wenige Unternehmen haben eine Pricing-Strategie, wenn es um ihre Top Seller geht; die Best Seller-Produkte also, die den höchsten Umsatz erzielen. Wir stellen Ihnen sinnvolle Optionen vor.
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Pricing-Newsletter No. 88 (2024): Was Ihr Finanzchef über das Preis-Controlling wissen sollte
/in Pricing Newsletter/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofWelche Rolle kann und sollte der Finanzbereich in Bezug auf das Pricing spielen? Dieser Newsletter basiert u. a. auf Erkenntnissen und Beobachtungen aus einem kürzlich von uns durchgeführten Workshop zum Thema Strategisches Pricing mit dem Finanzchef und den Chef-Controllern einer mittelständischen Unternehmensgruppe.
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Gestiegene Lebensmittelpreise – wer verdient eigentlich daran?
/in Neuigkeiten / Einblicke/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofSeit 2020 haben sich Lebensmittel in Deutschland um rund ein Drittel verteuert. Das Einkaufen von Produkten des täglichen Bedarfs in Supermärkten ist deutlich kostspieliger geworden. Das belegt eine Analyse des Handelsblatt Research Instituts, das hierfür die Bilanzen von 70 mittelständischen und großen Markenherstellern sowie den führenden Handelskonzernen in Europa ausgewertet hat. Dabei wurde auch deutlich, wer der Nutznießer höherer Preise ist – und wer dabei verliert.
So beleuchtete das Handelsblatt am 16. September 2024 eingehend die Folgen der Inflation. Allein 2023 seien die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut Statistischem Bundesamt um 12,4 Prozent gestiegen – deutlich stärker als die allgemeine Teuerung. Die Zeitung konstatierte auf Basis der eigenen Analyse, dass nicht nur die Hersteller, sondern auch die Händler Gewinne einfahren. „Hersteller und Händler beschuldigen sich seit Jahren gegenseitig, die Preise in die Höhe zu treiben, um ihre Gewinne zu steigern“, schreibt die Zeitung. Tatsächlich profitierten beide in gleichem Maße.
Gestiegene Lebensmittelpreise: Gewinner sind vor allem die großen Produzenten sowie Handelsketten
Hinsichtlich der Produzenten gelte dies aber vorrangig für Konzerne – global agierende Markenartikler wie Nestlé (Kitkat), Unilever (Dove) oder AB Inbev (Beck’s) und Coca Cola. Die großen europäischen Handelsketten, darunter Rewe und Metro aus Deutschland, Tesco aus Großbritannien und Carrefour aus Frankreich, machten in ähnlichen Maße Gewinn, heißt es im Bericht.
Verlierer bei diesem Preisanstieg, der sich etwa mit Beginn der Coronapandemie durchsetzte, sind die Verbraucher, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof bewertet die Entwicklung aus Sicht des Pricing-Experten: „Es ist bemerkenswert, dass sowohl die Hersteller als auch die Händler die Phase stärkerer Inflation gleichermaßen nutzen konnten, um ihre Gewinne zu steigern. Man kann das als Indiz werten, dass beide Seiten den Prozess des Pricing recht gut beherrschen – allerdings zu Lasten des Verbrauchers.“
Pricing-Experte Riekhof: Beide Seiten haben den Prozess des Pricing verstanden – zu Lasten der Verbraucher
Neben den Verbrauchern gerät aber auch ein weiterer großer Verlierer in den Fokus: die mittelständischen Unternehmen, Produzenten mit weniger als einer Milliarde Euro Umsatz, beispielsweise Frosta und Weleda. Bemerkbar mache sich dies auch an steigenden Insolvenzzahlen von Konsumgüterfirmen. Laut Handelsblatt-Bericht können diese es sich nicht leisten, harte Preiskämpfe mit den großen Handelsketten auszufechten, schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Viele mittelständische Konsumgüterhersteller hätten in den Verhandlungen mit dem heimischen Handel eine schwächere Position, weil sie oft einen Großteil ihrer Erlöse in Deutschland erzielen und damit abhängiger von den vier großen Supermarktketten Aldi, Lidl, Edeka und Rewe seien.
Gestiegene Lebensmittelpreise: Mittlelständische Unternehmen legen weniger Wert auf Professionalisierung des Pricing
„Die Studie des Handelsblatt Research Institute verdeutlicht, dass den mittelständischen Herstellen einerseits die Marktmacht fehlt“, sagt Riekhof. „Andererseits wohl aber auch die Pricing-Kompetenz. Das zeigen zumindest unsere eigenen empirischen Studien: in den mittleren Unternehmen wird weniger Wert auf die Professionalisierung des Pricing gelegt.“
Wenn sich der Markt immer mehr konsolidiert, und darauf laufe es hinaus, würden Konzerne immer mächtiger, wird ein Konsumgüter-Hersteller zitiert. Und das sei auch keine gute Nachricht für die Händler. Wenn der Mittelstand auf Dauer ausblute, verliere der Handel die Vielseitigkeit seines Sortiments.
VW forciert Zentralisierung des Pricing mit Ausweitung des Agenturmodells auf Verbrenner, schreibt Lazar Backovic
/in Zitate/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofWirtschaftswoche über Deutschlands Preisfavoriten 2024: Pricing-Experte Riekhof empfiehlt mehr Preisflexibilität
/in Neuigkeiten / Einblicke/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofBei welchen Dienstleistungsanbietern aus den verschiedensten Lebensbereichen findet man die günstigsten Preise? Bereits zum zweiten Mal wurden Menschen dazu von der Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue und der WirtschaftsWoche befragt, insgesamt 213.000 Personen. Spitzenreiter der in einem Ranking zusammengefassten „Deutschlands Preisfavoriten 2024“ sind laut Auswertung die Drogeriekette dm, dicht gefolgt von der Discounterkette Lidl.
In ihrem aktuellen Artikel „Deutschlands Preisfavoriten 2024 „Billig kann jeder“: Was Händler wirklich zu Kundenlieblingen macht“ (06.02.2024) fragt die Wirtschaftswoche, was diese Unternehmen in Sachen Preisgestaltung so beliebt macht und was andere Unternehmen von ihnen diesbezüglich lernen können.
Pricing-Spezialist Hans-Christian Riekhof rät Unternehmen zu mehr Preisflexibilität
Von der Wirtschaftswoche befragt, verweist Professor Hans-Christian Riekhof, Experte für strategische Preisgestaltung, auf den Faktor Preisflexibilität. So sollten Unternehmen lernen, bei der Preisanpassung viel weniger pauschal zu agieren. Spitzenreiter dm liefere ein gutes Beispiel für eine differenzierte Preisgestaltung, erklärt der Pricing-Spezialist, der zahlreiche Pricing-Studien entwickelt und durchgeführt hat.
Die Drogeriemarktkette dm habe 2019 angekündigt, mit einer geänderten Strategie die eigenen Preise fortan für jede Filiale einzeln zu steuern, abhängig von ihrer Lage und der Konkurrenz vor Ort. Dies bedeute, wenn Konkurrenz in der Nähe sei, habe dm die günstigsten Preise – in Regionen mit weniger direkter Konkurrenz seien die Preise dann auch gerne mal höher. Wobei sich die Drogeriemarktkette laut Riekhof den Umstand zu Nutze mache, dass die objektive Kenntnis von Preisen beim Verbraucher viel geringer sei, als meistens angenommen werde.
Obwohl ein solches von dm praktiziertes Pricing teure Ressourcen wie Personal und IT erfordere, die kleineren Unternehmen nicht unbedingt zur Verfügung stünden, lohne es sich auch für diese Firmen, innerhalb ihrer Möglichkeiten intensivere Preispolitik zu betreiben, so der Pricing-Stratege in der Wirtschaftswoche.
Den vollständigen Artikel der Wirtschaftswoche, in dem er weitere detaillierte Empfehlungen bereithält, lesen Sie unter folgendem Link:
https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/deutschlands-preisfavoriten-2024-billig-kann-jeder-was-haendler-wirklich-zu-kundenlieblingen-macht/29627844.html
Mehr zu den Pricing-Studien erfahren:
https://www.unicconsult.com/publikationen/forschungsberichte/
Pricing-Newsletter No. 80 (2024): Was bringen Pricing-Projekte wirklich? Mindset oder Quickwins? Pricing-Kompetenz oder Rendite?
/in Pricing Newsletter/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofWas bringen Pricing-Projekte wirklich? Kurzfristig und langfristig? Um die Wirkungen und beachtlichen Effekte von Pricing-Projekten geht es in diesem Pricing-Newsletter.
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Pricing Seminar mit Prof. Riekhof
Als Teilnehmer des Pricing Seminars werden Sie:
- mit einem veränderten Mindset an das strategische Pricing herangehen und den Ergebnisbeitrag eines professionellen Pricing besser einschätzen können.
- mit dem RSEC-Modell einen klaren methodischen Rahmen haben, mit dem sie die Komplexität des Pricing besser handhaben können.
- konkrete Ideen für Quick Wins im Pricing entwickeln und auf ihre Umsetzbarkeit überprüfen.
- eine belastbare Abschätzung der Ergebnisverbesserung erstellen, die durch ein Pricing Projekt erzielt werden kann.