Beiträge

Rabatte

Pricing-Newsletter No. 22 (2019): Rabatte als Baustein der Preisstrategie

Rabatte sind ein heikles Thema. Denn einerseits können sie hoch effektiv sein, andererseits kosten sie im Zweifelsfall extrem viel Geld. Und wenn man nicht richtig damit umgeht, kann sich ein Unternehmen auch aus dem Markt katapultieren. Erfahren Sie die wichtigsten Erkenntnisse rund um das Thema.

B2B-Marke

15.04.2019│ Göttingen – Herausforderungen beim Relaunch einer B2B-Marke

Die besonderen Herausforderungen, die mit dem Rebranding einer B2B-Marke verbunden sind, stehen im Mittelpunkt des Vortrags am 15.04.2019 in der PFH Göttingen. Philipp Wacker ist Geschäftsführer der Fa. Riegler & Co KG in Bad Urach, ein Unternehmen, das im Bereich Druckluft und Pneumatik tätig ist. Am Praxisbeispiel der Neuausrichtung seiner Marke gewährt er detaillierte Einblicke in deren B2B-Marketing-Konzeption.

Der Absolvent der Privaten Hochschule Göttingen PFH Göttingen kommt auf Einladung von Professor Dr. Hans-Christian Riekhof, der an der renommierten Privathochschule Internationales Marketing lehrt und regelmäßig fachspezifische Vorträge organisiert.

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Datum/Zeit:
Mo., 15.04.2019, 18:00 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen.

Anmeldungen bitte bei Frau Martyna Wieschollek per E-Mail unter:
wieschollek@nullpfh.de

Foto: Riegler

digitalierung trends

25.04.2019│ Hamburg – Die digitalen Trends der nächsten 30 Jahre

Die Digitalisierung unseres Arbeits- wie auch unseres Privatlebens bereitet vielen Menschen ein ziemliches Unbehagen. Das ist nachvollziehbar, weil die Digitalisierung zunächst komplex und abstrakt ist. Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof untersucht in seinem Vortrag unter dem Titel „Die digitalen Trends der nächsten 30 Jahre: Warum wir weniger Angst haben sollten vor der Digitalisierung unseres Lebens“ , wie wir der Digitalisierung einen sinnvollen Rahmen geben können, wie wir sie sinnvoll nutzen und in unseren Alltag integrieren können.

Unbehagen empfinden auch deshalb viele Menschen, weil die Veränderungsgeschwindigkeit sehr hoch ist. Deshalb ist es umso wichtiger, die dahinter liegenden Trends zu erkennen und zu begreifen. Was uns vertraut ist, ruft weniger negative Reaktionen hervor. Prof. Riekhof zeigt auf, welche grundlegenden Muster der Digitalisierung uns auch in den kommenden Jahrzehnten begegnen werden und wie wir einen Weg finden, der Digitalisierung einen sinnvollen Rahmen zu geben.

Veranstaltungsort/Termin
Business Club Hamburg
Elbchausee 43
22765 Hamburg
19:00 – 22:00 Uhr

Im Anschluss an die Veranstaltung ist ein gemeinsamer Ausklang mit interessanten Gesprächen und kulinarischen Köstlichkeiten geplant.

Kosten:
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist mit einem Kostenbeitrag in Höhe von 38 Euro pro Person inkl. Buffet und Getränke verbunden.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich über die Homepage des Veranstalters an


Der Referent
Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof wurde 1954 in Lübeck geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Münster und Göttingen mit anschließender Promotion arbeitete er für die Otto Group Hamburg als Leiter Personalentwicklung, Leiter Strategieentwicklung und Direktor Marketing. In der Beiersdorf AG Hamburg leitete er die Strategieplanung einer Sparte und war anschließend für einen operativen Geschäftsbereich verantwortlich. Seit 1996 ist Hans-Christian Riekhof Professor für Internationales Marketing an der PFH Private Hochschule Göttingen und Geschäftsführer der unicconsult Strategie-Entwicklung GmbH (www.unicconsult.com) sowie Mitgeschäftsführer der locandis GmbH.

Göttinger Marketingtag

08.11.2019│ SAVE THE DATE – 7. Göttinger Marketingtag – Digitaler Wandel

Jetzt im Kalender vormerken: am 8.11.2019 findet der 7. Göttinger Marketingtag der PFH Göttingen statt. Das Thema in diesem Jahr: Marketing in Zeiten des digitalen Umbruchs. Dazu Initiator und Organisator Professor Dr. Hans-Christian Riekhof: „Wir werden wieder überaus hochkarätige Referenten haben, es werden Unternehmer und Vorstandsmitglieder aus bekannten Unternehmen sein, und auch Marketingagenturen kommen zu Wort.“

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Link zum Veranstalter:
https://www.pfh.de/veranstaltungen/goettinger-marketingtag.html

Datum/Zeit:
Fr., 08.11.2019

lbm individualisiertes pricing

Pricing-Newsletter No. 20 (2019): Mit Strategien des Location Based Marketing zu individualisiertem Pricing

Sowohl zahlreiche wissenschaftliche Studien wie auch unsere eigenen empirischen Projekte zeigen sehr eindeutig auf, dass die Relevanz (und damit Wirksamkeit) von Werbebotschaften deutlich größer ist, wenn sie im richtigen Kontext zugestellt werden – etwa digital vor Ort beim Shopping.

Bugatti-Geschichte

Wie Bugatti auf YouTube in zwei Wochen 1,8 Mio Aufrufe generierte

Wie erfolgreich der Luxus-Autohersteller Bugatti das Thema Social Media für sein Marketing nutzt, dazu liefert jetzt ein auf YouTube veröffentlichtes Video ein Paradebeispiel. Dr. Frank Götzke, Head of New Technologies bei Bugatti, der kürzlich auf Einladung von Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof einen spannenden Vortrag zur Bugatti-Geschichte an der PFH Private Hochschule Göttingen hielt, hatte es zu Weihnachten 2018 auf dem Volkswagen Group YouTube-Kanal online gestellt. Wie Götzke jetzt stolz mitteilte, habe man innerhalb von nur zwei Wochen mehr als 1,8 Millionen Aufrufe generiert, und das mit einer Dislike-Quote von weniger als 3 Prozent. Die Anzahl der Abonnenten des Kanales sei im gleichen Zeitraum von 23.500 auf 32.000 gestiegen, ein Zuwachs von knappen 27 Prozent; die drei weiteren in den relevanten zwei Wochen eingestellten Beiträge kamen zusammengenommen auf ganze 1.600 Aufrufe.

Hintergrund ist ein additiv gefertigter, innovativer Bremssattel, das „nach wie vor größte Titan-3D-Druck-Funktionsbauteil der Welt.“ Anderweitig ausgelastet, sei die begonnene Marketingkommunikation dazu vorrübergehend ausgesetzt gewesen. Götzke berichtet, dass sich in letzter Zeit deshalb Anfragen seitens der internationalen Presse häuften, ob denn dieses Bauteil überhaupt tatsächlich funktionsfähig sei. So habe er Anfang Dezember dann beschlossen, mit Hilfe eines kleinen Prüfstands-Videos „den Gegenbeweis anzutreten.“

Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH Private Hochschule Göttingen, lobt diese Idee und die professionelle technische und visuell ansprechende Umsetzung auf der YouTube-Plattform. Hier werde mehr als deutlich, dass man mit einer geeigneten Darstellung von Innovationsergebnissen weltweit eine breite Öffentlichkeit nachhaltig begeistern könne.

 

B2B Marketing Sartorius

B2B-Marketing Sartorius: Bessere Lösungen mit Process Mapping

Stefan Schlack SartoriusWelche aktuellen Herausforderungen im Marketing stellen sich einem B2B-Unternehmen? Teilnehmer eines Vortrages an der PFH Private Hochschule Göttingen konnten dies am 29. Oktober 2018 am Beispiel Sartorius erfahren, ein börsennotierter Pharma- und Laborzulieferer mit Sitz in Göttingen. Der Technologiekonzern mit Milliardenumsatz wurde 1870 gegründet und beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter.

Den Vortrag hielt Stefan Schlack, Head of Marketing Bioprocess Solutions Division bei Sartorius. Er war auf Einladung von Professor Hans-Christian Riekhof gekommen, der in diesem Rahmen ein Interview mit Stefan Schlack führte, das wir nachstehend wiedergeben.

Professor Riekhof: In Ihrem Vortrag haben Sie betont, dass es darauf ankommt „to run a different race“. Inwiefern hat Sartorius diesen Weg eingeschlagen, ein anderes Rennen zu gewinnen und damit der Konkurrenz voraus zu sein?

Stefan Schlack: Wir haben sehr früh darauf gesetzt, eine Plattform zu generieren für den Biotech-Markt und uns an der „Value Chain“ unserer Kunden orientiert. Unsere Wettbewerber haben sich zu diesem Zeitpunkt eher auf Filtration konzentriert und dann versucht, diese Produkte in verschiedene Segmente zu verkaufen. Mittlerweile werden wir aber kopiert. Ich denke, das ist die beste Bestätigung, dass unsere Strategie richtig war.

Riekhof: Sie sprechen davon, dass Sartorius eine Google-like Company werden will. Können Sie die dahinter liegende Idee in zwei Sätzen skizzieren?

Schlack: Momentan spricht jeder von Customer Journeys und in diesem Zusammenhang insbesondere vom Digital Marketing. Mittlerweile befinden wir uns aber in einem „Attention War“: Der Kunde wird jeden Tag von verschiedenen Stellen mit Informationen bombardiert. Wie also bekomme ich noch die Aufmerksamkeit des Kunden? Zwei Aspekte spielen hier eine Rolle: Erstens eine starke Marke und zweitens digitale Tools, die dem User einen hohen Mehrwert stiften. Über diese Tools bleibt man mit dem Kunden in Kontakt und ist nicht auf klassische Wege wie Social Media, E-Newsletter etc. angewiesen, die von allen anderen Wettbewerbern genutzt werden. Ähnlich praktiziert es Google: Sie stellen ihren Kunden solche Tools zur Verfügung und bekommen dafür Daten. Mit diesen Tools taucht der Kunde exklusiv in die Markenwelt ein.

Riekhof: Sie erwähnen, dass Sie im Hause Sartorius die Vision eines selbstfahrenden Bioprozesses entwickelt haben. Was verstehen Sie darunter, und welchen Beitrag wird Sartorius in diesem Zusammenhang für Ihre Kunden leisten?

Schlack: Für einen selbstfahrenden Bioprozess brauchen Sie verschiedene Komponenten. Insbesondere sind das viele Daten, um die entsprechenden Modelle zu generieren, die nötige Software und Algorithmen sowie darüber hinaus die nötige Automatisierung und Sensorik, um einen Prozess selbstfahrend zu gestalten. Alle diese Komponenten und Tools haben wir zusammen.

Riekhof: Welche Vorteile werden hierdurch generiert?

Schlack: Momentan muss bei sogenannten „Deviations/Alarms“ ein Operator subjektiv entscheiden, welche Korrekturen er vornimmt. Zukünftig wird dies die neue Plattform übernehmen und sich selbständig innerhalb des Design Spaces so adaptieren, dass immer ein optimales Produktionsergebnis erzielt wird. Ferner erwarte ich, dass durch diese Technologie Prozesstransfers, Volumenanpassungen sowie Prozessentwicklungen deutlich einfacher vonstatten gehen.

Riekhof: Das von Ihnen beschriebene Process Mapping Tool ermöglicht Prozess-Simulationen im Biotech-Bereich. Wer sind heute bereits die wichtigsten Anwender dieses Tools, und welche Unterstützung leistet Sartorius bei der Anwendung und der Auswertung der Ergebnisse des Tools?

Schlack: Process Mapping ist nicht neu für Sartorius. Mit unserem guten Prozess-Verständnis können wir unseren Kunden natürlich bessere Lösungen anbieten und sie auch besser „challengen“. Insbesondere unser erfolgreicher Vertrieb hat dies betrieben, allerdings sehr häufig unter Nutzung von Excel oder Word. Dies erleichtern wir nun durch dieses Tool. Hier ist es möglich, per „drag and drop“ Anpassungen vorzunehmen.

Darüber hinaus haben wir eine Zugangshierarchie und ein Berechtigungs-Management implementiert, um die Daten unserer Kunden optimal zu schützen. Mit Prozess-Simulationen haben unsere Experten auch schon gearbeitet. Neu ist, dass wir dies jetzt mit dem Process-Mapping in einem Tool vereinen. Auf diese Weise sind wir in der Lage, für unsere Kunden sehr einfach und schnell digitale Prozessoptimierungen durchzuführen.

Das Optimierungspotenzial kann in diesem Zusammenhang quantifiziert werden und dies über eine gesamte Prozesskette. Mit anderen Worten, wir können Interdependenzen zwischen den einzelnen Prozessschritten abbilden und einen Effekt auf den „Total Cost of Ownership“ darstellen. Das Tool ist so einfach gestaltet, dass unser Außendienst hiermit arbeiten kann und nicht wie in der Vergangenheit nur Prozessexperten. Die Scenario-Analysen werden allerdings weiter von Prozessexperten durchgeführt.

Riekhof: Sartorius will zum „Digital Layer“ zwischen den Sartorius-Produkten und Ihren Kunden werden. Diese Idee ist bestechend. Sehen Sie Vorbehalte seitens der Kunden, wenn Sartorius diese Rolle einnimmt?

Schlack: Nein, das sehe ich nicht. Zum einen generieren wir für unsere Kunden mit unseren Digital Tools einen hohen Nutzen, zum anderen werden die gewonnenen Daten streng vertraulich behandelt. Wenn überhaupt, werden „non critical“-Daten anonymisiert verwendet.

Professor Riekhof: Herzlichen Dank für das Gespräch!

mobile payment

Mit Mobile Payment-Lösungen das Kundenverhalten beeinflussen

Yuqian Xu, Professorin für Business Administration an der University of Illinois, führte mit Anindya Ghose und Binqing Xiao eine Studie zum Thema „The Impact of Mobile Payment Channel on Consumer Consumption: Evidence from Alipay“ in China durch. „Diese Forschungsergebnisse sind deshalb besonders relevant, weil locandis digitale Kundenkarten anbietet, die neben location-basierten Content- und Couponung-Kampagnen auch eine Zahlfunktion beinhaltet“, erklärt Pricing-Experte Prof. Dr. Hans Christian Riekhof, Mitgeschäftsführer der locandis GmbH, ein auf digitale Kundenkarten und Location Based Marketing spezialisiertes Unternehmen.

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Nach der Einführung des Mobile Payments in China stiegt im Durchschnitt die Gesamthäufigkeit der Transaktionen um mehr als 23%.
  • Die Annahme von Mobile Payment ist mit einer Steigerung sog. „hedonistischer“ Shopping Motive verbunden. Das könnte man recht frei als Lustkauf übersetzen.
  • Den größten Einfluss hat Mobile Payment auf Produkte, die mit niedrigen Kosten bzw. Preisen verbunden sind und in hohen Frequenz gekauft werden.

Die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse verfasst sind unter folgendem Link nachzulesen:
https://www.sciencedaily.com/releases/2018/11/181129114134.htm

Die Originalstudie gibt es hier zum Download:
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3270523

Foto: locandis GmbH

 

Pricing-Studie 2018

Pricing-Newsletter No. 18 (2018): Die empirische Pricing-Studie 2018 (Riekhof/Wille)

Die gemeinsam mit Janina Wille durchgeführte Studie (Riekhof/Wille 2018), zeigt: bei den meisten Unternehmen gibt es weiterhin ein beachtliches Potential bzgl. der Optimierung des Pricing. Erfahren Sie mehr über die branchenübergreifende Erkenntnisse.

DeutscheHandwerksZeitung Preise

DeutscheHandwerksZeitung zitiert Pricing-Experte Riekhof

Die DeutscheHandwerksZeitung beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit der Frage, wie Handwerker höhere Preise durchsetzen können. Fachlichen Ratschlag fand die Redaktion bei Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof von UnicConsult, Pricing-Experte an der Privaten Hochschule Göttingen (PFH).

Je höher die Preise, desto höher der Gewinn. Eine simple Rechnung, die aber in der Realität nicht immer aufgeht, weiß das Blatt. Weil Kunden Preisnächlässe einforderten, Konkurrenten die Preise drückten oder einem selbst schlichtweg der Mut fehle. Die Frage also: Wie können Handwerker höhere Preise durchsetzen?

Die Konjunktur sei gut, die Arbeitslosigkeit gering, die Nachfrage nach Handwerkerleistungen groß, schreibt Sebastian Wolking in dem Artikel. Dies sei eine gute Gelegenheit, um die Preise nach oben zu hieven. Zum Zweiten seien gestiegene Rohstoffkosten ein Argument, das als fair und plausibel wahrgenommen werde. „Der Kunde akzeptiert das eher“, sagt Hans-Christian Riekhof, Pricing-Experte an der Privaten Hochschule Göttingen (PFH).

Ein Punkt, an dem speziell Handwerker ansetzen könnten, seien Rabatte. Vergünstigungen, so die Zeitung weiter, schneiden ins finanzielle Fleisch, schmälern die Marge. „Grundsätzlich ist gegen Rabatte nichts einzuwenden“, sagt Riekhof zwar. „Aber jeder Rabatt muss eine handfeste Begründung haben.“

Den ganzen Artikel lesen Sie unter:
https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wie-handwerker-hoehere-preise-durchsetzen/150/3100/380768

Den Artikel als pdf downloaden:
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2018/12/Wie-Handwerker-höhere-Preise-durchsetzen-dhz.net_.pdf