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Instore Navigation

locandis und InnoGreen stellen Indoor Navigation auf Basis von LED-Leuchten vor

Innovation in der Instore Navigation: Die Suche nach Produkten in Bau- oder Supermärkten kann sehr mühsam sein. Die ideale Lösung: per App auf dem Smartphone die gesuchte Ware in ein Suchfeld eingeben und sich bequem dorthin navigieren lassen. Die entsprechende digitale Technik hat das Unternehmen locandis bereits eindrucksvoll realisiert udn entwickelt sie stetig weiter. App-basierte digitale Kundenkarten mit integrierter Produktsuche und Instore Navigation.

Für Baumärkte praktisch zum Nulltarif

Bislang war der technische Aufwand für eine flächendeckende Infrastruktur der dafür notwendigen Beacons jedoch relativ hoch, erklärt Stefan Brinkhoff, CTO von locandis. Mit einer jetzt geschlossenen strategischen Partnerschaft von locandis und InnoGreen, einem innovativen LED-Leuchtenhersteller mit Sitz in Heppenheim, bieten sich nun erhebliche Erleichterungen. Beide Unternehmen haben jetzt einen Prototypen präsentiert, bei dem diese kleinen Bluetooth-Sender in den LED-Leuchten von InnoGreen verbaut sind. Einige der Vorteile: der zusätzliche Aufwand für die Montage der Beacons entfällt, die Stromversorgung der Beacons wird über die Beleuchtung sichergestellt, sehr geringer Wartungsaufwand. Damit lasse sich ein Baumarkt praktisch zum Nulltarif für die Instore Navigation ausstatten, sagt InnoGreen-Geschäftsführer Olaf Tieben. „Im August diesen Jahres werden wir einen ersten Baumarkt präsentieren, bei dem das neue System verbaut ist.“

Effektiv: Instore Navigation mit Location Based Marketing kombinieren

Gerade auch betriebswirtschaftlich sowie aus Sicht des Marketing ist Instore Navigation attraktiv. Besonders für Retailer mit komplexen Sortimenten und Flächen ab ca. 3000 qm². locandis-Kundenprojekte belegen die resultierenden Mehrumsätze mit entspannteren, länger verweilenden Kunden. „Wir gehen davon aus, dass sich die locandis Instore Navigation auf Basis der InnoGreen-Leuchten bereits ab dem zweiten Jahr rechnet und selbst trägt“, sagt Dr. Hans-Christian Riekhof. Der CEO von locandis verweist zudem auf die lukrative Kombination von Instore Navigation mit Location-based Marketing Kampagnen: „Das ist ein wichtiger Umsatztreiber, der die betriebswirtschaftliche Bilanz noch weiter verbessert.“

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Studien zum Thema:
Location-based Marketing: Die Zahlungsbereitschaft für Push Nachrichten auf das Smartphone der Kunden
Der Einsatz traditioneller und digitaler Kundenkarten in Handel, Systemgastronomie und Tourismus

Location Based Marketing

Location Based Marketing: Beeindruckende Live-Demo im Hagebaumarkt

Personalisierte Werbebotschaften auf das Smartphone des Kunden, in der Kaufsituation direkt am Regal im Geschäft: das Location Based Marketing (LBM) ist einer der großen Trends im Marketing, sagt Hans-Christian Riekhof, Marketingprofessor an der PFH Private Hochschule Göttingen. Die Vorteile liegen für Riekhof klar auf der Hand: „Mit Location Based Marketing erreicht gerade der stationäre Einzelhandel seine Kunden dort, wo er für Werbung besonders aufnahmebereit ist. Am Regal, mit Kaufabsicht, interessiert sich der Kunde für das Produkt und seine Anwendungen. Standortbezogen zugestellte Kampagnen auf das Smartphone haben eine sehr hohe Werbeeffektivität.“

Von dieser Effektivität und der zuverlässigen Funktionsweise der neuartigen Technologie konnte sich jetzt Christian Wigger, Inhaber mehrerer Hagebaumärkte im Raum Neumünster, bei einer beeindruckenden Live-Demonstration einer Location Based Marketing-Aktion überzeugen. Stefan Brinkhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der locandis GmbH aus Hamburg, hatte mit seinem Team die Demo in einem Hagebaumarkt in Neumünster vorbereitet. Wigger hatte mehrere Unternehmerkollegen aus dem Hagebau-Umfeld eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Die Teilnehmer installierten die locandis App auf ihrem Smartphone. Im Baumarkt wurden ihnen dann direkt am Regal und an Aktionsplatzierungen personalisierte Kampagnen zugestellt.

Man kann bis zu 80 Prozent der Kunden erreichen – man muss sie aber an das Thema heranführen

Wigger zeigte sich begeistert und plant nun eine reale Testphase. „Es ist beeindruckend, wie zuverlässig die Beacon-Technologie in Kombination mit der App heute funktioniert und wie ansprechend die Kampagnen umgesetzt wurden“, resümiert Christian Wigger. „Wir werden uns definitiv damit auseinandersetzen und streben einen realen Test über 12 Monate an.“ Im zweiten Schritt werde die Indoor Navigation folgen, mit der die Produktsuche im Baumarkt extrem vereinfacht werde.

Laut locandis-Chef Stefan Brinkhoff wird der Umsatzeffekt von LBM fast immer unterschätzt. „Unserer Erfahrung nach kann man bis zu 80 Prozent der Kunden erreichen.“ Dazu müsse man die Kunden aber an das Thema heranführen und ihnen den Nutzen erklären, wenn sie Bluetooth aktivieren und die Erlaubnis zum Zusenden von Coupons und anderen Vorteilen geben sollen.

„Mit einer digitalen Kundenkarte als App einen direkten Dialog zu meinen Kunden aufzubauen, die sich gerade in meinem Geschäft befinden, das ist die Zukunft des stationären Handels“, so Professor Riekhof.

Foto: pexels.com

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