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Marpinion

08.11.2021│Göttingen – Audi oder Marpinion? – Karriere-Alternativen zu internationalen Konzernen

Am 08.11.2021 von 18:00 – 19:30 Uhr hält PFH-Alumnus Joscha Sielemann, heute Geschäftsführer von Marpinion, einen Marketing-Vortrag. Thema: Audi oder Marpinion? Warum es interessante Karriere-Alternativen zu internationalen Konzernen gibt.

Alle Semester der PFH Private Hochschule Göttingen sind dazu eingeladen, für die Marketing-Schwerpunkte MS und BS ist es eine Pflichtveranstaltung.

Gäste sind herzlich willkommen, Anmeldungen sind an riekhof@nullpfh.de erbeten.

Adresse;
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Lebensmittelzeitung Instore-Navigation

Lebensmittelzeitung berichtet über Instore-Navigation bei Hagebau

Die Lebensmittelzeitung berichtet aktuell über das kürzlich hier vorgestellte System der Instore-Navigation bei Hagebau. Mit dieser Technologie, gesteuert über eine Smartphone-App, können sich Kunden besser im Baumarkt zurechtfinden.

Wie berichtet, können sich bei Hagebau-Händler Wigger aus Neumünster Kunden per Instore-Navigation durch den Markt zum gewünschten Produkt führen lassen. Damit verknüpft sind Angebote und Zusatzinformationen, die Kunden am Regal direkt aufs Handy bekommen. Realisiert wurde dies vom Unternehmen  locandis aus Hamburg, das sich mit Technik, Konzeption und Strategien auf Lösungen rund um Locationbased-Marketing, Indoor Navigation, digitale Kundenkarten und mehr spezialisiert hat.

Die Lebensmittelzeitung verweist in ihrem Artikel auf die Feststellung von Experten, dass die Technologie noch auf ihren Durchbruch wartet. So hatten Prof. Hans-Christian Riekhof, Mathieu Grüneklee und Leon Reutel in 2021 mit einer Studie für die Private Hochschule Göttingen (PFH) bei Führungskräften im Handel das Thema Instore Navigation im deutschen Einzelhandel untersucht. Dabei wurde auch das enorme Potenzial der Technik für den stationären Handel deutlich.

Weiterführende Links

Vollständiger Artikel in der Lebensmittelzeitung (Paywall):
https://www.lebensmittelzeitung.net/tech-logistik/nachrichten/per-kunden-app-hagebau-lotst-per-instore-navigation-161283?crefresh=1

Baumarkt: Instore Navigation bietet zielsicheres Finden von Produkten:
https://www.unicconsult.com/baumarkt-instore-navigation-bietet-zielsicheres-finden-von-produkten/

Artikel auf der Homepage des Unternehmens locandis:
https://www.locandis.de/instore-navigation-mit-der-app-durch-den-baumarkt/

Kürzlich veröffentlichte die PFH Private Hochschule Göttingen eine Studie zu Instore Navigation im Einzelhandel:
„Instore Navigation im deutschen Einzelhandel“ (Riekhof, Grüneklee, Reutel, 2021)

Einzelhandel

Magazin One-to-One berichtet über Studie zur Instore Navigation im Einzelhandel

Das Online-Marketing-Magazin One-to-One berichtete jetzt ausführlich über die Studie zur Instore Navigation im deutschen Einzelhandel. Mit Blick auf die Digitalisierung im stationären Handel hatte die PFH Private Hochschule Göttingen wissenschaftlich untersucht, welche Rolle zeitgemäße Instrumente wie Instore Navigation und Digitale Kundenkarten dort spielen. Die vielfältigen Chancen, die sich aus der Nutzung ergeben, etwas das Generieren von mehr Umsatz und wichtiger Kundendaten, bleiben in weiten Teilen noch ungenutzt, hatte die Expertenbefragung ergeben.

Zwecks Erforschung, welchen Beitrag digitale Kundenkarten und Instore Navigation dabei leisten können, um einen digitalen Dialog mit den Kunden und Kundinnen vor Ort aufzubauen, ihnen die Produktsuche zu erleichtern und strategisch wichtige Einsichten für das eigene Geschäftsmodell zu gewinnen, waren im März und April 2021 Experten im Einzelhandel befragt worden. 66 Personen nahmen an der Umfrage teil.

Demnach haben knapp die Hälfte (46 Prozent) der befragten Unternehmen bereits digitale Kundenkarten umgesetzt. Weitere 11 Prozent planen sie. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH und einer der Autoren der Studie, resümiert, dass es den meisten Unternehmen vorrangig darum gehe, das Einkaufserlebnis angenehmer zu gestalten. „Location-Based Marketing und -couponing, Kundenbefragungen direkt am Ort des Geschehens und ähnliche Funktionen, die digitale Kundenkarten auch bieten, scheinen aus Sicht der befragten Manager demgegenüber eine nachrangige Rolle zu spielen.“

Insgesamt wurde mit der Erhebung deutlich, dass der Präsenzhandel hinsichtlich der Digitalisierung gegenüber dem boomenden Onlinehandel Nachholbedarf hat.

Links:

Vollständiger Artikel im Online-Marketing-Marketing Magazin One-to-One
https://www.onetoone.de/artikel/db/869630frs.html

Mehr zur Studie
„Instore Navigation im deutschen Einzelhandel“ (Riekhof, Grüneklee, Reutel, 2021)

Mehr zum Thema Location based Marketing, Instore Navigation, Digitale Kundenkarten
www.locandis.de

instore navigation

Magazin Baumarktmanager greift Studie „Instore Navigation im deutschen Einzelhandel“ auf

Die digitale Fachzeitschrift Baumarktmanager greift in einem Beitrag die aktuelle Studie „Instore Navigation im deutschen Einzelhandel“ auf. Im Rahmen einer Expertenbefragung hatte Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH, mit zwei weiteren Autoren der PFH für die Hochschule untersucht, welchen Beitrag digitale Kundenkarten und damit verbunden eine Instore Navigation für die Digitalisierung des stationären Einzelhandels leisten können, etwa die Erleichterung der Produktsuche in großflächigen Ladeflächen wie Baumärkten. Einige Forschungsergebnisse hat das Magazin nun publiziert.

Unter der Headline „Studie: Handel verschenkt Chance auf Zusatzumsätze am Regal“ fasst das Magazin im wesentlichen wie folgt zusammen: Hinsichtlich der Ausschöpfung digitaler Möglichkeiten ist im stationären Einzelhandel in Deutschland noch Luft nach oben. Über die Befragung unter Managern aus dem Einzelhandel wurde deutlich, dass nur knapp die Hälfte (46 Prozent) der von den Forschern befragten Unternehmen bereits digitale Kundenkarten eingesetzt haben oder einsetzen, geplant sei dies bei 11 Prozent.

Den meisten Unternehmen gehe es damit vorrangig darum, den Kunden das Einkaufserlebnis angenehmer zu gestalten. „Location-Based Marketing und -couponing, Kundenbefragungen direkt am Ort des Geschehens und ähnliche Funktionen, die digitale Kundenkarten auch bieten, scheinen aus Sicht der befragten Manager demgegenüber eine nachrangige Rolle zu spielen“, wird Riekhof zitiert.

Links:

Artikel im Baumarktmanager:
https://www.baumarktmanager.de/studie-handel-verschenkt-chance-auf-zusatzumsaetze-am-regal/150/84280/

Artikel im Baumarktmanager als pdf:
Studie: Handel verschenkt Chance auf Zusatzumsaetze am Regal

Mehr zur Studie „Instore Navigation im deutschen Einzelhandel“:
https://www.unicconsult.com/referenz/instore-navigation-im-deutschen-einzelhandel-eine-expertenbefragung/

Expertenbefragung Instore Navigation

Instore Navigation: Ergebnisbericht zur Expertenbefragung

Zum Thema Instore Navigation wurde im Rahmen des EFRE-geförderten Projektes DeepNav der PFH Private Hochschule Göttingen eine Expertenbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Zum Hintergrund: Im Gegensatz zum Online-Handel schreitet die Digitalisierung im stationären Handel langsamer voran. Dabei stellt sich gerade auch für stationäre Ladenkonzepte die Frage einer konsequenten Umsetzung begleitender digitaler Kommunikationskonzepte mit dem Kunden vor Ort. Instore Navigation, per unternehmensspezifischen Apps auf Smartphones gesteuert, bietet eine Reihe von Optionen, um Kunden praktisch zu unterstützen und das Einkauferlebnis zu verbessern, etwa indem die Produktsuche erleichtert wird.

Untersucht wurde u.a., welchen Beitrag Instore Navigation im großflächigen stationären Handel leistet, um vor Ort einen digitalen Kundendialog aufzubauen. Lassen sich dadurch spannende Einsichten für den Handel generieren? Welche Rolle spielen app-basierte Kundenkarten, mit denen Kunden direkt am Warenregal werbliche Informationen per Push-Nachrichten zugestellt werden können? Wie wird dieser Themenbereich von Experten, aus der Perspektive der Unternehmen eingeschätzt?

Die Studie zeigt im Grunde zweierlei: der Einzelhandel steht allenfalls am Beginn einer Digitalisierung des Kundenerlebnisses in den Stores, aber es sind auch schon sehr konkrete Überlegungen sichtbar, wie man die Instore Navigation in diesen Prozess der Digitalisierung einbinden kann.

Erstellt wurde die Studie von Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH Private Hochschule Göttingen, unterstützt von den PFH-Absolventen Mathieu Grüneklee und Leon Reutel.

Hier können Sie die Ergebnisse lesen:

Weitere Links:

Fraport

Top-Manager gewähren Marketing-Einblicke: bei Fraport AG, bei Google Germany und der Otto Group

Und weiter geht es mit neuen spannenden Marketing-Einblicken aus der Praxis an der PFH Private Hochschule Göttingen. Zum Sommersemester 2021 ist es Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing, wieder gelungen, hochkarätige Manager namhafter Unternehmen für lehrreiche Vorträge in der Hochschule zu gewinnen. Die Entscheider ermöglichen lehrreiche Einblicke in deren Marketingstrategien – diesmal bei der Otto Group, der Fraport AG und bei Google Germany. Nachfolgend die Terminübersicht mit den jeweiligen Themen.

26.04.2021
Direct-to-Consumer Marketing. Heute wichtiger und einfacher denn je! Wie sich direkte Konsumentenaktivierung für Markenhersteller bezahlt macht.
Sebastian Grantz | Industry Manager Consumer Brands & Tech | Google Germany GmbH
LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/sebastiangrantz
18.00-19.30 Uhr | Auditorium / BB Raum Riekhof

03.05.2021
Die Transformation der Otto Group zur Plattform

Mathias Stüben | Principal Platform Business | Otto GmbH & Co KG
LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/mathias-st%C3%BCben-3666a9101
18.00 – 19.30 Uhr | Auditorium / BB Raum Riekhof

31.05.2021
Digitalisierung als Weg aus der Krise
Claus Grunow | VP Corporate Strategy & Digitalization | Fraport AG
LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/claus-grunow
18.00 – 19.30 Uhr | Auditorium / BB Raum Riekhof

14.06.2021
Digital transformation at global player Symrise
Heiko Reinhard | Chief Information Officer | Ottobock SE & Co. KGaA
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hreinhard
18.00-19.30 Uhr | Auditorium / BB Raum Schüle

Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung erforderlich, bitte per Mail an Laukamm@nullpfh.de

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Weitere Informationen zur PFH Private Hochschule Göttingen

Foto: pixabay.com

Auto-Medienportal

Auto-Medienportal berichtet über Connected Car-Studie

Die Studie der Privaten Hochschule Göttingen (PFH) zum Thema „Connected Car Services in Deutschland“ hat jetzt auch das Online-Autorennetzwerk Auto-Medienportal.net zum Anlass für eine Berichterstattung genommen. Als Schwerpunkte herausgearbeitet hat das Portal die mit 82 Prozent hohe Zahl der Befragten, die ein großes Potenzial in der Konnektiviät von Fahrzeugen sehen, sowie parallel die laut empirisch erhobener Fragen festgestellten noch ausgeprägten Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der Datenverwendung der an der Technologie beteiligten Unternehmen.

„Was geschieht mit den Daten, die von modernen Fahrzeugen unterwegs erhoben und gespeichert werden? Der Kampf um diese Daten, der ‚Goldrush‘ des 21. Jahrhunderts, ist längst im Gange“, heißt es da. Verschiedene Interessengruppen verlangten hier Zugriff, weil diese Informationen die Grundlage für künftige Geschäftsmodelle darstellten. Bislang hätten jedoch allein die Automobilhersteller Zugang zu den Daten der Autofahrer, die wiederum die Hoheit darüber für sich reklamierten.

Die Studie hatten Professor Hans-Christian Riekhof und Marc Scholz für die Private Hochschule Göttingen PFH im Frühjahr 2020 durchgeführt. Insgesamt 534 Personen hatten teilgenommen.

Links zum Thema:

Kompletter Artikel in Auto-Medienportal.net:
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2021/01/Connected-Car-Services-Studie-in-auto-medienportal.pdf

Studie „Customer Insights: Connected Car Services in Deutschland“ lesen (pdf):
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2020/07/PFH-Studie-Connected-Car-Services-Riekhof-Scholz-2020.pdf

Zentis

Die Zentis-Aktionen bei ALDI sind ein voller Erfolg

Zentis
Nico Stobinski, National Key Account Manager, Zentis GmbH & Co. KG

Auf Einladung von Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH Private Hochschule Göttingen (PFH), hielt Nico Stobinski am 16.11.2020 an der PFH einen Vortrag mit dem Titel „ZENTIS: Ein Familienunternehmen mit hoher Geschäftsfeld-Diversifikation und gemeinsamer Marketing-/Vertriebsstrategie“. Der Absolvent der PFH ist National Key Account Manager bei Zentis.

Im Anschluss führte Professor Riekhof mit Nico Stobinski ein Interview, das im Folgenden wiedergegeben ist.

Professor Riekhof: Zentis hat sich in der Vergangenheit sehr stark auf den B2B-Markt konzentriert; seit einiger Zeit setzt Zentis auch auf strategisches Wachstum im B2C-Geschäft. Was sind die wichtigsten Gründe für diese neue strategische Ausrichtung?

Nico Stobinski: Grundsätzlich hatten wir schon immer in gewisser Art und Weise einen Fokus auf beide Märkte. Im B2B-Bereich ist es uns durch unsere Kundenorientierung und Expertise jedoch gelungen, uns zu Europas erfolgreichstem Fruchtzulieferer zu entwickeln. Natürlich führt der Erfolg auch immer zu einer stärkeren Abhängigkeit und Wichtigkeit, was die interne Relevanz angeht.

Das heißt jedoch nicht, dass der Bereich B2C nicht auch im Fokus stand, denn gerade dieser zeichnet unsere Marke und unseren Markennamen seit mehr als 125 Jahren aus. Jedoch ist es uns im Zuge unserer neuen strategischen Ausrichtung sehr gut gelungen, strategisches Wachstum voranzutreiben und auch diesen Markt, der sehr stark durch Wettbewerb geprägt ist, mit Innovationen zu beleben. Wir schaffen es so, bestehende wichtige Säulen des Unternehmens zu sichern und zugleich weitere wichtige Säulen des Unternehmens nachhaltig in ihrem Erfolg auszubauen.

Im Kerngeschäft steht die Premium-Positionierung im Fokus

Professor Riekhof: Produktinnovationen spielen eine große Rolle in der B2C-Strategie von Zentis. Welches sind die wichtigsten Innovationen?

Nico Stobinski: Ich denke, wir können es nicht auf die eine oder zwei wichtigsten Innovationen herunterbrechen. Es ist grundsätzlich unser Ziel, innovative Produkte zu erarbeiten und zur Marktreife zu bringen, die unseren Konsumenten einen Mehrwert bieten. Der Verbrauchernutzen steht ganz oben auf der Agenda.

Daneben ist es ein weiteres Ziel, dass wir mit unseren neuen Produkten für unsere Handelspartner einen Mehrwert generieren. Nur in dieser Kombination gelingt es uns, unsere Markenstärke zu definieren und auszubauen. Ein wichtiger Bestandteil unserer neuen Ausrichtung im Bereich B2C ist es, innovative und trendbewusste Produktkonzepte zu erarbeiten, die für neue Kaufimpulse im Segment sorgen. Zugleich streben wir eine Premium-Positionierung in unserem Kerngeschäft an. Bisher gelingt uns das mit unseren Innovationen „50 % Weniger Zucker“ und unserer Erdnussbutter sehr gut!

Zudem kann man im erweiterten Sinne als Innovation ebenfalls die Veränderung unserer Arbeitsweisen sehen. Integration von und Zusammenarbeit mit Starts-Ups, gepaart mit einer jungen, dynamischen Arbeitsatmosphäre in unserem neuen Frucht-Campus im Headquarter, bilden die optimale Basis für die erfolgreiche Ausarbeitung unserer neuen strategischen Konzepte.

Professor Riekhof: Für die neuen Produkte setzt Zentis deutlich höhere Preise im Markt durch als bisher. Welche Produkt-Merkmale bzw. Werttreiber sind es, die diese höheren Preise beim Kunden rechtfertigen?

Nico Stobinski: Es sind in der Regel Mehrwerte, die einen klaren Verbrauchernutzen darstellen. Themen und Trends wie ‚Healthy Me‘, ‚Healthy Planet‘, ‚Snackification‘, ‚Brand-Stretching‘ und Nachhaltigkeit spielen hier eine sehr große Rolle. Um diese Mehrwerte zu realisieren, hilft uns extrem unsere starke Produkt- und Produktentwicklungs-Expertise (sowohl im Bereich B2B als auch B2C). Bei dem Produkt „50% Weniger Zucker“ ist die starke Zuckerreduzierung eines geschmackvollen und stabilen Produktes der klare USP. Aus Produktentwicklungssicht ist es nicht einfach, einen klassischen Fruchtaufstrich mit 50 Prozent reduziertem Zuckeranteil zu entwickeln. Das ist uns gelungen, und das Thema „Zuckerreduzierung“ steht ja weiterhin ganz oben auf der Agenda vieler Konsumenten.

Wachstumsimpulse durch neue Kooperationen und Lizensen

Professor Riekhof: Wachstumsimpulse erwartet Zentis auch durch neue Kooperationen und Lizenzen. Wie stellen Sie sicher, dass diese Marken das Brand Stretching in neue Produktkategorien hinein überhaupt vertragen?

Nico Stobinski: Auch hier hilft uns wiederum die Kombination unserer Erfahrungen und Expertise aus den Bereichen B2B und B2C. Zum einen haben wir ein großes Netzwerk an Partnern, kennen diverse Geschäftsfelder und Segmente gut und wissen, wie unsere Märkte funktionieren. Wichtig ist es allerdings auch, dass wir Aktionen und Aktivitäten nur forcieren, wenn wir ein klares Ziel vor Augen haben und der Weg dahin auch valide analysiert wird. Auch hier greifen wir auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit Marktforschungsinstituten und weiteren Partnern zurück.

Manchmal gehört jedoch auch Mut, Dynamik und unternehmerischer Spirit dazu, Dinge anzugehen und zu wagen. Gerade der Punkt unternehmerischer Spirit ist ein wichtiger Aspekt, der die optimale Grundlage oft in den Unternehmensstrukturen findet. Ich denke, gerade hier sind wir sehr gut aufgestellt!

Die Produkte von Zentis performen gut bei ALDI

Professor Riekhof: Sie selbst sind derzeit unter anderem für den Key Account ALDI zuständig. Dort ist Zentis auch mit – sehr erfolgreichen – Aktionen vertreten. Worauf führen Sie diese Erfolge zurück?

Nico Stobinski: Das Markengeschäft mit unserem Handelspartner ALDI ist noch recht jung. So richtig starteten wir erst dieses Jahr – 2020. Wir haben uns langsam herangetastet, denn das Geschäft ist ein ganz besonderes, jedoch sehr sehr interessant. Wir haben recht schnell festgestellt, dass unsere Produkte auch sehr gut in dieser Zusammenarbeit performen. Wir genießen aktuell großen Erfolg mit unseren neuen Produkten – 50% Weniger Zucker, Erdnussbutter sowie der Relaunches unserer alt-bekannten Stammmarken, z.B. Aachener Pflümli Pflaumenmus. Und das war auch in den ersten Aktionen mit ALDI der Fall.

Zugleich kommt uns auch hier der unternehmerische Spirit zugute. Wir haben schnelle interne Entscheidungswege, gepaart mit effizienten Produktions- und Lieferprozessen. So gelingt es uns, kurzfristig Aktionen mit großen Mengen völlig reibungslos und zu vollster Kundenzufriedenheit umzusetzen.

Zu betonen ist, dass der Shopper bei Aldi mit unseren jeweiligen Produkten nur im Aktionszeitraum in Kontakt kommt. Wir gewinnen quasi den klassischen „Aldi-Shopper“ für uns, schaffen es jedoch gleichzeitig gesamthaft, neue Shopper von unseren Produkten zu überzeugen, und regen so die Nachfrage über unsere gesamten Handelspartner an. Es ist uns wichtig, diesen Punkt hervorzuheben, denn unser Ziel ist es, Wachstum in die gesamte Kategorie zu bringen, nicht nur in eine Produktnische und auch nicht nur in ausgewählten Kundenbeziehungen.

Die Vorteile gegenüber internationalen Top-Konzernen

Professor Riekhof: Im Vergleich zu den großen internationalen FMCG-Konzernen wie Nestlé oder Unilever ist Zentis eher ein kleinerer Player im Markt. Wie kann man sich gegen diese Wettbewerber behaupten? Und wie kann es gelingen, eine Internationalisierungsstrategie umzusetzen?

Nico Stobinski: Die von Ihnen genannten Weltkonzerne sind gar nicht unser Maßstab. Ich kann mit rückblickender Freude sagen, dass ich froh bin, mit Nestlé und Mars zwei sehr erfolgreiche Weltkonzerne kennengelernt zu haben, das war eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit.

Jedoch kann ich auch klar sehen, welche Vorteil wir bei Zentis gegenüber den internationalen Top-Konzerne haben. Und hier kommen wir wieder auf den unternehmerischen Spirit gepaart mit kurzen Entscheidungs- sowie effizienten Arbeitsstrukturen zurück. Gerade so gelingt es uns, innerhalb von einer sehr kurzen Zeit neue Strategien und innovative Produkte erfolgreich zu etablieren. Wir sind wendig und dynamisch.

Der FMCG-Markt durchlebt derzeit einen Veränderungsprozess. Vor 5-10 Jahren waren die Regale im LEH fast ausschließlich mit Produkten der großen Player bestückt. Heute sehen wir eine Vielzahl von Produkten erfolgreicher Start-Ups. Der Shopper und Konsument will Neues und Dynamisches. Dafür bringen wir – Stand heute – viele gute Voraussetzungen mit. Wir haben den Kern der Zeit getroffen und versuchen, dies nun in konkrete Mehrwerte umzusetzen.

Bezüglich der Internationalisierung ist hervorzuheben, dass wir gesamthaft als Unternehmen ja schon sehr international aufgestellt sind. Im Bereich B2B haben wir Tochtergesellschaften in Osteuropa und den USA und beliefern viele Länder dieser Erde. Wir kennen uns also mit Auslandsmärkten und kulturellen Unterschieden gut aus, das hilft uns weiter.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Start-Ups

Professor Riekhof: Sie erwähnen in Ihrem Vortrag, dass Zentis dabei ist, sich als Unternehmen stark zu verändern. Was sind die wichtigsten Signale nach innen und nach außen, um diese Veränderungen auch sichtbar werden zu lassen?

Nico Stobinski: Nach außen ist es mit Sicherheit unser Auftreten, was der Shopper und Konsument zumeist in Form unserer Produkte wahrnimmt. Mit unseren neuen Produkten wirken wir jung, frisch, dynamisch. Natürlichkeit und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt unserer Ausrichtung. Um unsere Themen und den bereits erzielten Fortschritt auch nach außen noch weiter publik zu machen, werden wir sicherlich 2021 stark nutzen, nachdem wir nun unsere ersten neuen Produkte und Konzepte erfolgreich etabliert haben.

Nach innen sind wir auf den Fortschritt extrem stolz. Verweisen möchte ich auch auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Start-Ups, die Etablierung unseres Zentis-Fruchtcampus im Headquarter in Aachen sowie eine sehr ausgereifte Unternehmensstrategie, zunächst mal bis in das Jahr 2025.

Professor Riekhof: Nicht alle Studierenden der PFH setzen auf die Food-Industrie als möglichen Karriereeinstieg. Sie selbst haben das ja schon sehr früh getan. Was würden Sie sagen: warum sollte man diese Branche einerseits, Zentis als Unternehmen andererseits in Erwägung ziehen?

Nico Stobinski: Ehrlicherweise habe ich selbst als Student mit Erschrecken festgestellt, wie wenig junge Leute doch eigentlich an die Food-Industrie denken, wenn es um das Thema Jobeinstieg und „Perfect Job Fit“ geht. Für mich war schon recht früh, im Alter von 16 Jahren klar, dass es mich Richtung Food-Industrie zieht, sicher auch geprägt durch das Elternhaus. Eine Berufsausbildung bei Bahlsen im Vorfeld des Studiums an der PFH hat diesen Gedanken gefestigt.

Was mich an der Branche fasziniert, ist die Größe und die Vielfältigkeit. Wir reden mit über 180 Mrd. Euro Jahresumsatz über den drittgrößten Markt in Deutschland. Zugleich ist die Branche weltweit enorm wichtig und wird auch nie an Wichtigkeit verlieren, denn gegessen und getrunken wird immer, wie man so schön sagt. Zugleich gibt es eine Vielzahl von Anbietern in Form von sehr vielen interessanten Industrie- und Handelsunternehmen.

Warum die Food-Industrie für Karrierebewusste spannend ist

Und es gibt noch viel mehr Nachfrager, in Deutschland an die 80 Millionen. Das heißt, wir reden über einen Markt, in dem wir alle Marktteilnehmer sind. Das fand ich schon immer faszinierend. Zudem ist der Markt aktuell schnelllebiger denn je. Start-Ups beleben den Markt, sehr erfolgreiche Mittelständler, von denen wir in Deutschland enorm viele haben, treiben Wachstum und Innovation, und die großen Player sind oftmals hervorragende Talentschmieden und bilden hervorragende Nachwuchskräfte aus. Ich kann jeden nur bestärken, die Food-Industrie zumindest als potentiellen Bereich in das Mindset aufzunehmen.

Bezüglich Zentis hoffe ich, dass schon dieses Interview die Vorzüge des Unternehmens augenscheinlich werden lässt. Wer unternehmerischen Spirit mitbringt, Lust hat eigenverantwortliches Handeln an den Tag zu legen, um Erfolge zu generieren, und dies bei einem Familienunternehmen, welches sehr breit aufgestellt ist, für den ist Zentis genau das Richtige.

Trotz des rasanten und dynamischen Erfolgs und Fortschritts werden unsere kulturellen Werte Vertrauen, Offenheit und Respekt weiterhin groß geschrieben. Darauf sind wir stolz!

Weitere Informationen zum Unternehmen Zentis
www.zentis.de

Fotos: Zentis GmbH & Co. KG, Nico Stobinski

Springer Professional

Online-Plattform Springer Professional greift Connected Car-Studie auf

Die auf Fachzeitschriften und Fachbücher spezialisierte Online-Plattform Springer Professional berichtet aktuell über Connected-Car-Services. Dabei greift sie u.a. auch die Connected-Car-Services-Studie auf, die Prof. Hans-Christian Riekhof und Marc Scholz für die Private Hochschule Göttingen PFH im Frühjahr 2020 durchführten.

Das Auto wandele sich zum vernetzten Mobilitätsprodukt. Automobilhersteller treibten die Konnektivität ihrer Fahrzeuge voran. Die Bedeutung von vernetzten Fahrzeugen werde in den nächsten Jahren zunehmen. Das stieße bei Verbrauchern eigentlich auf Interesse, wie Umfragen zeigten, schreibt die Redaktion. Doch die Zahlungsbereitschaft und das Vertrauen in die Datensicherheit seien eher gering.

Für Konsumenten spielten bei der Entscheidung für oder gegen Connected-Car-Services nicht nur Kosten-Nutzen-Aspekte eine wichtige Rolle, sondern auch die Frage nach der Sicherheit der Daten, zitiert die Plattform Marc Scholz, Co-Autor der PFH-Studie und Masterabsolvent der PFH. Und an Vertrauen in die Datensicherheit mangele es. „Gut zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) äußerten Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und Datenverwendung.“

Die Befragung habe ergeben, dass im Vergleich führender Automobilkonzerne mit führenden IT-Konzernen die Nutzer höheres Vertrauen in die Automobilkonzerne setzen, sagt Scholz. Der Studie zufolge ist das Vertrauen in die Premium-Hersteller bei der Verwendung der Daten aus den Connectivity Services groß, Apple liegt auf Platz 4 vor weiteren europäischen Herstellern, Facebook und Google sind deutlich abgeschlagen, heißt es weiter bei Springer Professional.

Der ausführliche Bericht auf Springer Professional:
https://www.springerprofessional.de/car-to-x/internet-der-dinge/nachholbedarf-bei-connected-car-services/18466064

Studie „Customer Insights: Connected Car Services in Deutschland“ lesen (pdf):
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2020/07/PFH-Studie-Connected-Car-Services-Riekhof-Scholz-2020.pdf

Industry of Things

Online-Portal Industry of Things greift Studie zu Connected Car Services auf

Das Internetportal „Industry of Things“ berichtet aktuell über die Studie „Connected Car Services in Deutschland“, die Prof. Hans-Christian Riekhof mit Marc Scholz für die PFH Private Hochschule Göttingen durchgeführt hat. Das Online-Portal fokussiert auf den praktischen Nutzen von Internet of Things, M2M- und Industrie 4.0-Anwendungen.

82 Prozent der Befragten sieht großes Potenzial in der Konnektivität von Fahrzeugen, zitiert das Portal Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing, einen der Autoren der Studie. Die Ergebnisse legten nahe, dass bei einem Großteil der Befragten (83 Prozent) hohes Interesse an der Car2Car-Sicherheits-Kommunikation bestehe. Damit sind Warnungen nachfolgender Fahrzeuge vor einem Unfall, Glatteis oder ähnlichen Gefahren gemeint.

Als größtes Hindernis bei der Weiterentwicklung der Dienste sei jedoch das fehlende Vertrauen in die Datensicherheit zu sehen. Gut zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) äußerten Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und Datenverwendung. An der Studie, in der eine Vielzahl von Fragen beantwortet wurde, hatten bei der Erstellung im Frühjahr 2020 insgesamt 534 Personen teilgenommen.

Links zum Thema:

Der ausführliche Bericht im Online-Portal Industry of Things:
https://www.industry-of-things.de/bei-connected-cars-haben-autofahrer-bedenken-hinsichtlich-der-datensicherheit-a-965647/

Studie „Customer Insights: Connected Car Services in Deutschland“ lesen (pdf):
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2020/07/PFH-Studie-Connected-Car-Services-Riekhof-Scholz-2020.pdf

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