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elektronikpraxis

Fachzeitschrift für Elektronik berichtet über Studie zu Connected Car Services

Die Online-Elektronik-Fachzeitschrift elektronikpraxis.vogel.de berichtet am 15.09.2020 über die Studie zu Connected Car Services
von Prof. Dr. Hans Christian Riekhof und Marc Scholz. Unter dem Titel „Bedenken bei der Datensicherheit vernetzter Fahrzeuge“
hebt die Redaktion besonders den Aspekt der Datensicherheit hervor.

Das Magazin zitiert dabei u.a. eine der zentralen Feststellungen, die die Autoren der Studie im Hinblick auf das Konsumentenverhalten
trafen. Für Konsumenten spielten bei der Entscheidung für oder gegen Connected-Car-Services nicht nur Kosten-Nutzen-Aspekte eine
wichtige Rolle, sondern auch die Frage nach der Sicherheit der Daten. Die Studie hat daher auch die Bereitschaft der Autofahrer untersucht, Informationen über ihre gesundheitsbedingte Fahrtüchtigkeit, über ihr Fahrverhalten oder über die gewählten Routen und Umwege einem internationalen Konzern zu überlassen.

Autofahrer mit Bedenken bei Datensicherheit

Die Studie stellte fest, dass im Vergleich führender Automobilkonzerne mit führenden IT-Konzernen die Nutzer höheres Vertrauen in die
Automobilkonzerne setzen. Dennoch blieben die Sicherheitsbedenken bezüglich ihrer Daten mit 68% vergleichsweise hoch. Das Vertrauen in die Premium-Hersteller bei der Verwendung der Daten aus den Konnektivitätsdiensten ist demzufolge groß: Apple liegt auf Platz 4 vor weiteren europäischen Herstellern. Facebook und Google sind dagegen deutlich abgeschlagen.

Die Studie „Customer Insights: Connected Car Services in Deutschland“, wurde vom 2. bis 31. März 2020 von Hans-Christian Riekhof,
Professor für Internationales Marketing, und Marc Scholz, Co-Autor der Studie und Masterabsolvent, für die Private Hochschule Göttingen
(PFH) durchgeführt. Das Verfahren basiert auf einer quantitativen Datenerhebung in Form eines standardisierten Fragebogens.

Mehr zum Thema:

Zum Artikel in der Elektronikpraxis:
https://www.elektronikpraxis.vogel.de/bedenken-bei-der-datensicherheit-vernetzter-fahrzeuge-a-963342/

News zur Studie:
https://www.unicconsult.com/studie-zu-connected-car-services/

Studie „Customer Insights: Connected Car Services in Deutschland“ lesen (pdf):
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2020/07/PFH-Studie-Connected-Car-Services-Riekhof-Scholz-2020.pdf

Kultmarke Jägermeister

Kultmarke Jägermeister: „People drink less but better“

Gunar Splanemann
Gunar Splanemann, Head of Global Innovation and Design, Mast-Jägermeister SE

Bis Ende der Neunziger Jahre wurde der bekannte Kräuterlikör von einer Zielgruppe 55plus ausschließlich als Magerbitter konsumiert. Sinkende Absatzzahlen zwangen Jägermeister zu handeln. Seit dem spektakulären Relaunch der Marke, mit der zusätzlich neue junge Zielgruppen bis in die Party- und Clubszene hinein erschlossen wurden, geht es mit dem Hirschen, den das Logo ziert, steil bergauf.

Ende November 2019 hatte Professor Hans-Christian Riekhof für Marketing-Studierende an der PFH Göttingen Gunar Splanemann, Head of Global Innovation and Design bei Jägermeister, zu einem Workshop eingeladen. Unter dem Titel „People drink less but better” diskutierten Splanemann, Riekhof und die Studierenden die Frage, ob es vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Trends zu einer Neubewertung des Konsums von Alkohol kommen wird. Wie geht man damit um, wenn Menschen weniger trinken, dafür aber anders und oftmals auch einfach besser? Das nachstehende Interview entstand in der direkten Folge der spannenden Diskussionen.

Prof. Riekhof: Jägermeister ist global aktiv. Da unterscheidet sich das Verhalten der Verbraucher doch erheblich. Wie geht man mit dieser Herausforderung als mittelständisches Unternehmen um?

Gunar Splanemann: Letztlich kommt man nicht umhin, die Innovationsstrategien für bestimmte Regionen dieser Welt zu lokalisieren und zu adaptieren. Zwar kann man generell sagen, dass Jägermeister für eiskalte Shots und hedonistische Nächte in großer oder kleinerer Runde steht. Dennoch sind die Rituale, Kontexte und Geschmackspräferenzen in den Regionen dieser Welt unterschiedlich. Auch der Reifegrad eines Marktes spielt eine entscheidende Rolle. Es macht aus unserer Sicht keinen Sinn, neue Jägermeister-Produkte in einen Markt einzuführen, wenn die Kern-Marke noch nicht etabliert ist. Unsere neuesten Innovation Cold Brew Coffee und Scharf haben wir deshalb nur in dafür relevanten Märkten eingeführt. Z.B. Cold Brew in USA und UK, weil dort das Thema etabliert ist.

Gestiegenes Gesundheitsbewusstsein wirkt sich in den Marktsegmenten der Kultmarke Jägermeister aus

Prof. Riekhof: Sie nennen es die „Killer Bet“: die Wette auf das zukünftige Konsumentenverhalten. Womit rechnen Sie, was den Umgang Ihrer Zielgruppe mit Alkohol, mit dem Feiern, mit der Ausgelassenheit angeht?

Gunar Splanemann: Wir gehen davon aus, dass sich die generellen Veränderungen im Verbraucherverhalten, nämlich eine stärkere Ausdifferenzierung der Zielgruppen, ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein, eine ausgeprägte ökologische Sensibilität und ein generell anspruchsvolleres Konsumverhalten auch in unseren Marktsegmenten dauerhaft niederschlagen.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol lässt sich sehr gut verbinden mit dem Wunsch nach Moderation, Ausgelassenheit, Fröhlichkeit, mit dem Leben im Hier und Jetzt, mit dem Genießen des Moments, mit Lebensfreude, aber auch mit Verantwortlichkeit. Das muss und wird in der Marke Jägermeister zum Ausdruck kommen.

Prof. Riekhof: Sie kooperieren in Berlin mit angesagten Clubs. Was steckt da als Idee dahinter? Gibt es da eine langfristige Agenda, oder ist das eher ein Ausprobieren und Experimentieren?

Gunar Splanemann: Wir sind schon seit eh und je eng mit dem Nachtleben und dessen Protagonisten verbunden. Das Gespür für relevante Strömungen, Ideen und Inspirationen erhalten wir aus diesem Netzwerk. Wir müssen dort sein, wo unsere Kunden sind. Wir müssen wissen, wie gerade die Kernzielgruppe tickt und wie sie feiert.

Gemeinsam mit Insidern und Gestaltern erarbeiten wir Konzepte für das Nachtleben von morgen. Die Bandbreite reicht dabei von neuen Getränkerezepturen, über Ideen für Neuprodukte bis hin zu neuen Service-Ideen rund um die Nacht.

So erreicht die Kultmarke Jägermeister neue Zielgruppen

Prof. Riekhof: Das Jägermeister-Motto lautet „For the best nights of your life.“ Welche konkreten Assoziationen wollen Sie mit dieser Aussage hervorrufen, und wie visualisieren Sie dieses Motto, welche Bildsprache ist da angesagt?

Gunar Splanemann: Unsere Marke ist integraler Bestandteil des Nachtlebens. Wir glauben, dass das Nachtleben ein essenzieller, kreativer Freiraum ist und auch bleiben soll. Unsere Marke ist neben dem ikonischen und qualitativ hochwertigen Produkt ein Bekenntnis zu diesem Lifestyle. Ein Lifestyle, der urban, offen, tolerant und eben für die besonderen Nächte steht.

Prof. Riekhof: Das klassische Jägermeister-Produkt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht wirklich verändert, aber es gibt heute eine Reihe sehr bemerkenswerter Line Extensions. Wofür stehen der Jägermeister Manifest und der Jägermeister Cold Brew, zwei der wichtigsten neuen Produkte?

Gunar Splanemann: Der Jägermeister Manifest hat eindeutig einen Premium-Anspruch und hebt sich in der Gestaltung und Positionierung deshalb ganz klar vom klassischen Jägermeister ab. Damit erreichen wir neue Zielgruppen, aber wir haben auch die Chance, mit den bisherigen Zielgruppen zu wachsen, sie weiter zu begleiten und damit einem sich sukzessive verändernden Lebensstil Rechnung zu tragen.

Cold Brew Coffee dagegen bietet den klassischen kräutrigen Charakter des Jägermeisters und rundet diesen mit einer sehr gut harmonierenden Kaffee- und Kakao-Note ab. Dadurch entsteht eine ganz neue Erlebniswelt, die in erster Linie für den US- und UK-Markt besonderes relevant sind, da dort das Prinzip Cold-brew sehr gut etabliert ist.

Jägermeister als Premium-Marke weiterentwickeln und dabei anders denken

Prof. Riekhof: Eine der Customer Insights, die die zukünftige Jägermeister-Ausrichtung beeinflussen könnte, ist die Erkenntnis „Consumers drink less but better“. Daraus ergibt sich die Aufgabenstellung, Jägermeister Richtung Premium-Marke weiter zu entwickeln. Wo sehen Sie die wichtigsten Hebel, um das mittelfristig hinzubekommen?

Gunar Splanemann: Die Stellhebel sind die gleichen, die wir im Marketing grundsätzlich bei der Positionierung anwenden. Glücklicherweise haben wir ein sehr hochwertiges Produkt, eine riesige Fanbasis und eine Ikone als Marke. Damit kann man sehr gut arbeiten und authentische Kommunikation kreieren, um den anhaltenden Trend der Premiumisierung relevant zu begegnen.

Dabei hilft uns unser Produkt-Know-how, unsere Kräuterkompetenz und nicht zuletzt die Jägermeister-Einstellung, Dinge anders zu machen als andere. Die zusätzliche Wertigkeit und der Mehrwert für unsere Fans kommt also aus einer sehr soliden Basis und einer einzigartigen Herangehensweise. Im Ergebnis wächst die Marke, gewinnt neue Zielgruppen und bleibt – und dies ist bei uns besonders wichtig – ihrem Kern treu.

Prof. Riekhof: Viele Kultmarken gehen dazu über, so etwas wie ein Mekka der Marke zu schaffen, eine Art Wallfahrtsort, wo man sich trifft, um die Marke zu erfahren, zu erleben, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Gibt es entsprechende Überlegungen auch bei Jägermeister?

Gunar Splanemann: Ja, dazu gibt es Überlegungen. Aber es wäre zu früh, dazu an dieser Stelle mehr zu verraten. Nur so viel: es wird ein großartiges Erlebnis werden!

Prof. Riekhof: Herzlichen Dank für das Gespräch!

Foto und Fotoausschnitt: Mast-Jägermeister SE

Weitere Informationen zu Jägermeister:
www.jagermeister.com/de-DE

GT 7. Göttinger Marketingtag 2019

Göttinger Tageblatt berichtet über 7. Göttinger Marketingtag

Mutige Botschaften haben das Image der Berliner Verkehrsbetriebe über die sozialen Medien entstaubt, Bugatti landete „aus Versehen“ einen Youtube-Hit und MAN ist es gelungen, ein neues Modell in dem hart umkämpften Markt der Nutz- und Transportfahrzeuge zu positionieren. Von diesen und weiteren Praxisbeispielen konnten die 150 Unternehmensvertreter, Alumni, Studierende und Marketing-interessierten Gäste lernen, die am 8. November am siebten „Göttinger Marketingtag“ der PFH teilnahmen. Das Göttinger Tageblatt berichtete über diese Veranstaltung.

Sieben Vorträge von Technologie- und Marketingverantwortlichen namhafter Unternehmen aus sehr unterschiedlichen Branchen gaben Einblicke in ihre Marketingaktivitäten. Unter dem Motto „Marketing in Zeiten des digitalen Aufbruchs“ hatte Dr. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH, bereits zum siebten Mal zum Göttinger Marketingtag geladen. „Das Thema Digitalisierung ist inzwischen bei allen Unternehmen angekommen. Gleichzeitig fehlen aufgrund der hohen Komplexität oft der Mut und die Idee zur Umsetzung. Die heutigen Beispiele zeigen uns, wie es geht“, begrüßte er die anwesenden Gäste.

 

7. Göttinger Marketingtag Referenten
Referenten und Veranstalter des Göttinger Marketingtages (v.l.): Julian Jansen (About You), Martin Deutsch (Einbecker), Stephan Giest (Jung von Matt/BVG), Andreas Minarski (m-result), Dr. Oliver Kohl (m-result), Frank Götzke (Bugatti), Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof (PFH), Björn Loose (MAN), Dr. Alexander Kind (KIND), Prof. Dr. Frank Albe (PFH). Foto: PFH

 

Links:

Göttinger Tageblatt (paywall):

„Kind, Bugatti und MAN zu Gast beim Göttinger Marketingtag“
https://www.goettinger-tageblatt.de/Campus/Goettingen/Kind-Bugatti-und-MAN-zu-Gast-beim-Goettinger-Marketingtag-Konzepte-zur-Digitalisierung

Göttinger Tageblatt (kompletter Artikel als pdf)

Tipps für Studenten von Bugatti und MAN
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2019/11/2019-11-14_GT_Goettinger-Marketingtag.pdf

Links zur Pressemitteilung:

„Von den Besten lernen – 7. Göttinger Marketingtag der PFH“

Private Hochschule Göttingen (PFH)
https://www.pfh.de/aktuelles/1003-7-goettinger-marketingtag-von-den-besten-lernen.html

iwd – Informationsdienst Wissenschaft
https://idw-online.de/de/news727152


Screenshot:
Dr. Alexander Kind (KIND), Frank Götzke (Bugatti) und Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof in der Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Göttinger Marketingtags. Foto: PFH

Jägermeister PFH Göttingen

25.11.2019│Göttingen – Jägermeister: People drink less but better – or differently

Jägermeister PFH

Am Montag, 25.11.2019, wird es an der Privaten Hochschule Göttingen hochprozentig. Die PFH hat Jägermeister, den Hersteller des bekanntes Kräuterlikörs, zu Gast. Begrüßt wird dazu Gunar Splanemann, Head of Global Innovation and Design, Mast-Jägermeister SE.

Die ältere Generation kann sich vielleicht noch an die legendäre und mit beachtlichem medialen Aufwand verbreitete Kampagne „Ich trinke Jägermeister weil …“ erinnern. Damals war aufgrund sinkender Absatzzahlen eine strategische Repositionierung erforderlich. Neue Zielgruppen sollten angesprochen werden, ohne die bestehenden zu vergraulen. Weg vom „lonely drinker“ hin zu gruppenbezogenen Situationen des gemeinsamen Feierns – dies stand fortan im Mittelpunkt der Positionierung. Die radikale Verjüngung der Marke wurde von vielen Marketingexperten als sehr erfolgreich wahrgenommen. Der internationale Erfolg gab deren Marketingstrategen recht.

Inzwischen stellt sich aber die Frage, ob aktuelle gesellschaftliche Trends zu einer Neubewertung des Konsums von Alkohol führen. Deshalb thematisieren Gunar Splanemann und Professor Hans-Christian Riekhof in einem Workshop mit Marketing-Studierenden der PFH die Frage, wie man damit umgehen kann, wenn Menschen weniger trinken, dafür aber anders und oftmals auch einfach besser.

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Datum/Zeit:
Mo, 25.11.2019, 18:00 – 19.30 Uhr

Die PFH freut sich, Interessierte an diesem Abend begrüßen zu dürfen, externe Gäste sind willkommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung ist erforderlich, bitte per Mail an Wieschollek@nullpfh.de.

 

Fotos: Jägermeister

Entdecken Sie weitere spannende Vorträge im Wintersemester-Programm der PFH

Göttinger Marketingtag

08.11.2019│ SAVE THE DATE – 7. Göttinger Marketingtag – Digitaler Wandel

Jetzt im Kalender vormerken: am 8.11.2019 findet der 7. Göttinger Marketingtag der PFH Göttingen statt. Das Thema in diesem Jahr: Marketing in Zeiten des digitalen Umbruchs. Dazu Initiator und Organisator Professor Dr. Hans-Christian Riekhof: „Wir werden wieder überaus hochkarätige Referenten haben, es werden Unternehmer und Vorstandsmitglieder aus bekannten Unternehmen sein, und auch Marketingagenturen kommen zu Wort.“

Details zum 7. Göttinger Marketingtag lesen Sie hier.

Hier können Sie das vollständige Programm downloaden.

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Link zum Veranstalter:
https://www.pfh.de/veranstaltungen/goettinger-marketingtag.html

 

Datum/Zeit:
Fr., 08.11.2019

 

Brauerei Einbecker

Wie die Brauerei Einbecker Marketing in Zeiten der Digitalisierung betreibt

Einbecker Martin Deutsch
Martin Deutsch, Vorstand Einbecker Brauhaus AG

Unter dem Motto „Marketing in Zeiten des digitalen Aufbruchs“ lädt die Private Hochschule Göttingen (PFH) zum 7. Göttinger Marketingtag am 8. November 2019 ein. Vorab hat Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof einige der Referenten interviewt. Heute erklärt Martin Deutsch, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG, wie es gelingen kann, Zielgruppen vom jungen lifestyle-orientierten bis zum klassisch-traditionellen Biertrinker gleichzeitig zu erreichen.

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König der Löwen

11.06.2018 │ Göttingen – Pricing am Beispiel „König der Löwen“

Um Yield Management und strategisches Pricing am Beispiel des Erfolgsmusicals „König der Löwen“ geht es bei einem Vortrag am Montag, den 11. Juni in Göttingen. Veranstaltungsort ist die PFH Private Hiochschule Göttingen. Referieren wird Christian Fischer, Head of Brand Management & Strategy von der Stage Entertainment Veranstaltungsgesellschaft aus Hamburg, der einer Einladung von Pricing-Experte Prof. Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der Hochschule, folgt. Der Impulsvortrag ist für die Dauer von ca. 45 Minuten geplant, anschließend wird zu einer Diskussion mit den Experten geladen.

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Zeit:
18.00 – 19.30 Uhr

Anmeldungen für Gäste bitte per Mail an:

Kisters@nullpfh.de

Manager und Suchtgefahren

14.05.2018 │ Göttingen – Manager und Suchtgefahren

Zu einem Vortrag mit dem Titel „Sex, Drugs and Alcohol: Was Manager über Suchtgefahren wissen sollten“ lädt am Montag, 14. Mai, die PFH Private Hochschule Göttingen. Referieren wird Prof. Dr. Dr. Joachim Röschke, der einer Einladung von Professor Hans-Christian Riekhof folgt.

Ort:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Zeit:
18.00 – 19.30 Uhr

Anmeldungen für Gäste bitte per Mail an:

Kisters@nullpfh.de

 

Foto: www.pixabay.com

Weitere Presseresonanz zum Göttinger Alumnitag

In der Hessischen Niedersächsischen Allgemeine (HNA) erschien die Nachberichterstattung zum ersten Alumnitag der Privaten Hochschule Göttingen. Nachfolgend der Artikel im Originalwortlaut.

 

Ehemalige Studenten geben Erfahrungen weiter

Alumni und ihre Tipps fürs Leben nach dem Studium

Von Andreas Arens

Göttingen. Beim Alumnitag auf dem Campus der PFH Private Hochschule Göttingen konnten ehemalige und aktuelle Studenten persönliche Kontakte knüpfen und sich austauschen.

Was sind die wichtigsten Botschaften, die Alumni aus ihrem Studium an der PFH mitgenommen haben? Worauf legen sie bei der Auswahl von Mitarbeitern besonders Wert? Welchen aktuellen Herausforderungen stehen sie gegenüber und was möchten sie den heutigen Studierenden unbedingt ans Herz legen? Diesen Fragen gingen sechs ehemaligen Studenten der Abschluss-Jahrgänge 1999 bis 2014 in ihren Vorträgen und in einer anschließende Podiumsdiskussion nach.

„Die letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass das Studium an der PFH Ausgangspunkt von lebenslangen Freundschaften, Patenschaften und sogar von einigen Ehen ist. Wir möchten mit dieser Veranstaltung die Menschen immer wieder an diesen Platz zurückbringen, um das PFH-Netzwerk noch enger zu knüpfen“, sagte Prof. Dr. Frank Albe, Präsident der PFH und einer der Initiatoren des Alumnitages, bei der Begrüßung.

In ihren Vorträgen gingen die sechs Alumni Xenia Seidel, Gordon Martin, Tilo Osten, Christoph Vogt, Luana Theodoro da Silva und Rainer Lehmann nicht nur auf die Vorteile des Studienkonzeptes der PFH ein, sondern gaben den aktuellen Studierenden auch wertvolle Tipps für das Leben nach dem Studium.

Foto:
Die Referenten des Göttinger Alumnitages (v. l.): Rainer Lehmann, Gordon Martin, Xenia Seidel, Christopher Vogt, Luana Theodoro da Silva, Tilo Osten und Mit-Initiator Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof. Foto: PFH

Link zum HNA-Artikel: https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/alumni-und-ihre-tipps-fuers-leben-nach-studium-9414477.html

Professor Riekhof auf dem ersten Alumnitag der PFH Göttingen

Im Göttinger Tageblatt erschien die Nachberichterstattung zum ersten Alumnitag der Privaten Hochschule Göttingen. Nachfolgend der Artikel im Originalwortlaut.

 

Praxis und Theorie als gute Vorbereitung für den Beruf

Absolventen sprechen beim ersten Alumnitag der Privaten Hochschule Göttingen

Von Vera Wölk

Göttingen. Beim ersten Alumnitag an der Privaten Hochschule Göttingen (PFH) haben sechs ehemalige Studenten über ihren Lebensweg nach dem Studium berichtet. Mehr als 100 Ehemalige waren gekommen, um sich untereinander auszutauschen.

Zum Abschluss des Tages beschäftigten sich die sechs Referenten mit der Frage „Was Hochschulen zukünftig leisten müssen, um ihre Absolventen auf veränderte Anforderungen in der Berufswelt vorzubereiten“. Die sechs Absolventen sind entweder als Manager tätig oder haben ein eigenes Unternehnen gegründet.

Xenia Seidel, die ihren Abschluss an der PFH 2006 gemacht hatte, sagte, dass es für heutige Absolventen wichtig sei, frühzeitig Kontakte auch ins Ausland zu haben. „Zu meiner Studienzeit gab es hier leider keine internationalen Partnerschaften. Daher finde ich es gut, dass die Hochschule in diesem Bereich ihr Angebot erweitert hat“, erklärt Seidel. Aus ihrer Sicht sollten Studenten aber nicht nur Auslandserfahrungen sammeln, sondern auch bereits während des Studiums erste Praxiserfahrungen sammeln. Rainer Lehmann, der zum ersten Absolventenjahrgang der PFH in Göttingen gehört, stimmte ihr in diesem Punkt zu. „Bei meiner Hochschulwahl haben zum einen die zügige Studienzeit uns zum anderen die vorhandene Praxisnähe eine Rolle gespielt“, berichtete er. Denn die Nähe zur Praxis habe ihm den späteren Einstieg in die Berufswelt erleichtert, und er habe daher nicht den sogenannten Praxisschock bekommen. „Da war das Studium an de PFH eine gute Vorbereitung auf das, was einen erwartet, wenn man in den Beruf einsteigt“, sagte Lehmann.

Eigeninitiative notwendig

Für Tilo Osten, der 2005 die Hochschule verließ, ist die Theorie, die den Studenten im Studium vermittelt wird, zwar eine gute Grundlage für den Berufseinstieg, doch sieht er ebenfalls die Praxis als einen wichtigen Baustein an, um später erfolgreich zu sein. Sein Wunsch an Hochschulen für die Zukunft ist, dass sie Innovationen ebenso behandeln wie Themen der Digitalisierung. „Außerdem sollten die Veränderungen im Kommunikationsbereich aufgenommen werden“, sagte Osten. Den heutigen Studenten empfiehlt er, dass sie die Chancen, die die Hochschule ihnen durch ihre Vernetzungen bietet, frühzeitig nutzen sollten. „Beim Einstieg in den Beruf ist es notwendig ein großes Interesse zu zeigen“, sagte er. Außerdem sei es notwendig, Praktika zu absolvieren, denn die Theorie könne die Praxis nicht ersetzen.

Luana Theodoro da Silva ergänzte, dass es ohne Eigeninitiative nur schwer möglich sei, seine Ziele zu erreichen. „Deshalb sollten Studenten auch den Willen mitbringen, erfolgreich sein zu wollen“, sagte Theodoro da Silva. Für Christopher Vogt, der bis 2014 an der PFH studiert hat, sollten Hochschulen ihren Absolventen nicht nur die theoretischen Grundlagen mitgeben, sondern sie auch darauf vorbereiten, dass das Lernen nach dem Studium nicht aufhöre. „Außerdem müssen die Absolventen wissen, dass sie später, vor allem wenn sie ein Unternehmen gründen wollen, die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen“, sagte der Unternehmensgründer. Um ihr Wissen immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, sollten die Studenten laut Gordon Martin, der die PFH 2003 verließ, regelmäßig die für ihren Beruf relevanten Zeitschriften lesen. „Und ganz wichtig ist der Besuch von Fortbildungsveranstaltungen“, betonte er.

Der Alumnitag, den Hochschulpräsident Prof. Frank Albe und Prof. Hans-Christian Riekhof organsiert haben, soll ab jetzt regelmäßig veranstaltet werden. „Wir könnten uns vorstellen, den Tag alle zwei Jahre zu organisieren“, sagte Riekhof.

 

Das Foto zeigt das Hotel Intercontinental in Budapest. Xenia Seidel, einer der Referentinnen und ehemalige PFH-Studentin, wirkt dort als Director of Sales & Marketing.