Lebensmittelzeitung berichtet über PFH-Pricing-Studie 2023
/in Neuigkeiten / Einblicke/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofDie Lebensmittelzeitung (LZ) hat in einem Beitrag vom 13. Juni die aktuelle Pricing-Studie der PFH Private Hochschule Göttingen aufgegriffen. Pricing-Experte Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof und Lukas Breustedt hatten im Frühjahr 2023 Pricing-Prozesse in der unternehmerischen Praxis untersucht und Unternehmen verschiedener Branchen befragt.
Die LZ titelt „Pricing gewinnt an Bedeutung“ und führt aus, dass Lieferkettenprobleme und die Inflation dazu führten, dass Pricing heute für einige Unternehmen wichtiger ist als noch vor ein paar Jahren. Dennoch hat das Pricing nur für rund ein Viertel der befragten Unternehmen eine sehr hohe Bedeutung.
Den Beitrag in der Lebensmittelzeitung können Sie über folgenden Link lesen (Bezahlschranke):
Unternehmensbefragung: Pricing gewinnt an Bedeutung
Die vollständige Pricing-Studie-2023: Pricingprozesse in der unternehmerischen Praxis:
https://www.unicconsult.com/referenz/pricing-studie-2023-pricing-prozesse-in-der-unternehmerischen-praxis/
Kik-CEO Patrick Zahn: Für bessere Nettogehälter muss der Staat seinen Anteil leisten
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/in Pricing Newsletter/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofIn verschiedenen Branchen tauchen auch im B2B-Bereich innovative Pricing-Modelle auf. Heidelberger Druck etwa bietet den Kunden ein Pay Per Use Modell an. Das Unternehmen Winterhalter als Hersteller von Spülmaschinen für die Gastronomie nennt sein Pay Per Use Modell „Pay per Wash“. Das Interview mit dem CEO Ralph Winterhalter bietet spannende Einblicke in die Transformation eines Geschäftsmodells.
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Pricing-Studie 2023: PFH Private Hochschule Göttingen legt neue empirische Untersuchung von Pricing-Prozessen in Unternehmen vor
/in Neuigkeiten / Einblicke/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofDie PFH Private Hochschule Göttingen hat jetzt die Pricing-Studie 2023 veröffentlicht. In dieser empirischen Untersuchung werden Pricing-Prozesse von Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größe betrachtet. Nach vier Pricing-Studien der PFH, veröffentlicht in den Jahren 2009, 2012, 2015 und 2018, liefert die Pricing-Studie 2023 aktuelle Analysen. Die Ergebnisse sind zudem beeinflusst von den ungewöhnlichen Herausforderungen für die Unternehmen, etwa Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg mit resultierenden Lieferengpässen und die Erfahrung ungewohnt hoher Inflationsraten. Mit den veränderten Rahmenbedingungen stand das Pricing der Unternehmen vor völlig neuen Anforderungen.
Gegenstand der empirischen Untersuchung von Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof und Lukas Breustädt waren das Zustandekommen der Preise, die unternehmensinternen Einstellungen zum Pricing, die Anwendung von Pricing-Werkzeugen, die erfolgreiche Implementierung und viele weitere Themen. „Mit der Studie möchten wir auch Potentiale in den einzelnen Preisgestaltungsprozessen verdeutlichen und aufzeigen, welche bemerkenswerten Herangehensweisen hinsichtlich des Pricings auch andere Unternehmen anwenden können“, sagt Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof.
Ein Ergebnis vorab: die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung 2023 bestätigen eine Schlussfolgerung, die bereits in den vorangegangenen Pricing-Studien getroffen wurde: nach wie vor unterschätzen viele Unternehmen die Bedeutung eines strategischen Pricing als stärkster Gewinntreiber.
Links
Weitere Studien:
https://www.unicconsult.com/publikationen/forschungsberichte/
Breuninger-Chef Holger Blecker über Zeit der Kunden als Währung
/in Unkategorisiert/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofDie Sinnhaftigkeit von Preiskontrollen
/in Unkategorisiert/von Prof. Dr. Hans-Christian RiekhofMit ihrer Kritik an übereilten Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung und ihrer Sympathie für strategisch eingesetzte, gezielte Preiskontrollen brachte sie einige Medien und Ökonomen gegen sich auf. Isabella M. Weber, Assistenzprofessorin für Wirtschaftswissenschaften an der University of Massachusetts Amherst, beschreibt in einem Gastbeitrag im Handelsblatt vom 05. Mai 2023, was sie erlebte, als sie Ihre Meinung 2021 im „Guardian“ kundtat: deutliche Widerworte selbst liberaler Ökonomen; Studenten an der Universität von Chicago hätten eine Klausur mit der Frage erhalten, was ein „echter Ökonom“ zu Preiskontrollen sagen würde; für ihre Kritiker sei das Recht eines Unternehmens, jeden Preis festzusetzen, den der Markt hergibt, unantastbar.
Ihren Ausführungen zufolge hätten die Regierungen in ganz Europa bereits bestimmte Formen der Preiskontrolle beschlossen. In einer Welt mit sich überlagernden Notlagen – sie nennt Klimawandel, Pandemie, geopolitische Spannungen – seien weitere Schocks zu erwarten, auf die die politischen Entscheidungsträger vorbereitet sein müssten. Laut Weber gelte es zu reagieren, bevor Preisschocks erneut große soziale und wirtschaftliche Schäden hinterlassen.
Empfehlung:
Den interessanten Gastbeitrag der Wirtschaftswissenschaftlerin können Sie über den folgenden Link vollständig auf handelsblatt.de lesen:
https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-warum-preiskontrollen-sinnvoll-sein-koennen-/29122874.html
Pricing-Spezialist Prof. Hans-Christian Riekhof meint dazu: „Preiskontrollen passen nicht so recht zu einer marktwirtschaftlich ausgerichteten Politik. Wenn dann über die Sinnhaftigkeit von Preiskontrollen nachgedacht wird, weil in manchen Märkten überraschend hohe Gewinne erzielt werden, dann darf man auf die Begründung für Preiskontrollen sehr gespannt sein.“
Was seiner Meinung nach im Handelsblatt-Beitrag von Isabella Weber nicht auftaucht, sind Begriffe wie Oligopol, Kartellamt oder Kartellrecht sowie auch Marktversagen oder auch die Internalisierung externer Effekte. „Hier bedarf es weitergehender Erklärungen, warum aus der Sicht der ökonomischen Theorie ‚unangemessen‘ hohe Gewinne entstehen und welche Institutionen hier vielleicht nicht wirksam waren. Gerade ökologische Fragestellungen wie etwa die Preisentwicklung für fossile und nicht-fossile Brennstoffe bedürfen einer weitergehenden ökonomischen Analyse“, so Riekhof.
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