Beiträge

08./09.10.2026 | Hamburg – Pricing-Seminar mit Prof. Riekhof

Geht es um ihre Preispolitik, handeln viele Unternehmen noch immer relativ unsystematisch, tatsächlich fehlt häufig eine durchdachte tragfähige Preisstrategie. Das belegen unsere regelmäßigen empirischen Pricing-Studien. Der tägliche Umgang mit Pricing-Prozessen, nicht zuletzt verstärkt durch aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen wie Inflation, Lieferengpässe und gestiegene Beschaffungskosten, wird oft als sehr komplex empfunden und sorgt vielfach für eine fehlende Konstistenz.

Richtig angewandt birgt das Marketing-Tool Pricing jedoch erhebliches Potenzial zu nachhaltiger Wertschöpfung. Wie man das Pricing vereinfacht und optimal strategisch ausrichtet, das vermittelt der renommierte Pricing-Experte Professor Dr. Hans-Christian Riekhof in diesem praxisbezogenen zweitägigen Intensiv-Seminar. Praxisnah, anschaulich und gut verständlich liefert er einen fundierten methodischen Rahmen und verhilft Unternehmen damit zu einer Steigerung ihrer Pricing-Kompetenz.

Neben der Theorie spielt in dem Intensiv-Pricing-Seminar auch die Praxis eine große Rolle, indem Professor Riekhof konkrete Fragestellungen der Seminar-Teilnehmerinnen und -teilnehmer aus deren Arbeitsalltag beleuchtet. Den Teilnehmenden wird daher empfohlen, eigene unternehmensspezifische Themen mitzubringen.

Das Seminar am 08./09.10.2026 in Hamburg richtet sich an Führungs- und Fachkräfte in Marketing und Vertrieb, die im Alltag mit Pricing-Fragen konfrontiert sind und die einen pragmatischen Weg suchen, um Preisentscheidungen in eine langfristige Preisstrategie einzubetten und dadurch die Wertschöpfung zu erhöhen.

Lesen Sie hier die Eindrücke bisheriger Teilnehmer des Seminars
https://www.unicconsult.com/pricing-seminar/teilnehmerstimmen/

Weitere Informationen unter
www.unicconsult.com/pricing-seminar

Pricing-Newsletter No. 96 (2025): Schaffen Sie klare Assignments für Ihr Pricing-Team

Bei der Einbindung von Pricing-Teams in Ihrem Unternehmen können Assignments eine wichtige Rolle spielen. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in diesem Newsletter.

Jetzt kostenlosen Zugang erhalten zu allen unseren Pricing Studien, zu unseren Pricing News und zu unseren mehr als 70 Pricing-Newslettern, mit denen Sie zum Pricing Experten werden können.

Pricing-Seminar mit Prof. Riekhof am 20./21.02.2025 in Hamburg

Geht es um ihre Preispolitik, handeln viele Unternehmen noch immer relativ unsystematisch, tatsächlich fehlt häufig eine durchdachte tragfähige Preisstrategie. Das belegen unsere regelmäßigen empirischen Pricing-Studien. Der tägliche Umgang mit Pricing-Prozessen, nicht zuletzt verstärkt durch aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen wie Inflation, Lieferengpässe und gestiegene Beschaffungskosten, wird oft als sehr komplex empfunden und sorgt vielfach für eine fehlende Konstistenz.

Richtig angewandt birgt das Marketing-Tool Pricing jedoch erhebliches Potenzial zu nachhaltiger Wertschöpfung. Wie man das Pricing vereinfacht und optimal strategisch ausrichtet, das vermittelt der renommierte Pricing-Experte Professor Dr. Hans-Christian Riekhof in diesem praxisbezogenen zweitägigen Intensiv-Seminar. Praxisnah, anschaulich und gut verständlich liefert er einen fundierten methodischen Rahmen und verhilft Unternehmen damit zu einer Steigerung ihrer Pricing-Kompetenz.

Neben der Theorie spielt in dem Intensiv-Pricing-Seminar auch die Praxis eine große Rolle, indem Professor Riekhof konkrete Fragestellungen der Seminar-Teilnehmerinnen und -teilnehmer aus deren Arbeitsalltag beleuchtet. Den Teilnehmenden wird daher empfohlen, eigene unternehmensspezifische Themen mitzubringen.

Das Seminar am 20./21. Februar 2025 in Hamburg richtet sich an Führungs- und Fachkräfte in Marketing und Vertrieb, die im Alltag mit Pricing-Fragen konfrontiert sind und die einen pragmatischen Weg suchen, um Preisentscheidungen in eine langfristige Preisstrategie einzubetten und dadurch die Wertschöpfung zu erhöhen.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich beeilen. Es sind gegenwärtig nur noch wenige Plätze verfügbar.

Lesen Sie hier die Eindrücke bisheriger Teilnehmer des Seminars
https://www.unicconsult.com/pricing-seminar/teilnehmerstimmen/

Weitere Informationen unter
www.unicconsult.com/pricing-seminar

 

Gestiegene Lebensmittelpreise – wer verdient eigentlich daran?

Seit 2020 haben sich Lebensmittel in Deutschland um rund ein Drittel verteuert. Das Einkaufen von Produkten des täglichen Bedarfs in Supermärkten ist deutlich kostspieliger geworden. Das belegt eine Analyse des Handelsblatt Research Instituts, das hierfür die Bilanzen von 70 mittelständischen und großen Markenherstellern sowie den führenden Handelskonzernen in Europa ausgewertet hat. Dabei wurde auch deutlich, wer der Nutznießer höherer Preise ist – und wer dabei verliert.

So beleuchtete das Handelsblatt am 16. September 2024 eingehend die Folgen der Inflation. Allein 2023 seien die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut Statistischem Bundesamt um 12,4 Prozent gestiegen – deutlich stärker als die allgemeine Teuerung. Die Zeitung konstatierte auf Basis der eigenen Analyse, dass nicht nur die Hersteller, sondern auch die Händler Gewinne einfahren. „Hersteller und Händler beschuldigen sich seit Jahren gegenseitig, die Preise in die Höhe zu treiben, um ihre Gewinne zu steigern“, schreibt die Zeitung. Tatsächlich profitierten beide in gleichem Maße.

Gestiegene Lebensmittelpreise: Gewinner sind vor allem die großen Produzenten sowie Handelsketten

Hinsichtlich der Produzenten gelte dies aber vorrangig für Konzerne – global agierende Markenartikler wie Nestlé (Kitkat), Unilever (Dove) oder AB Inbev (Beck’s) und Coca Cola. Die großen europäischen Handelsketten, darunter Rewe und Metro aus Deutschland, Tesco aus Großbritannien und Carrefour aus Frankreich, machten in ähnlichen Maße Gewinn, heißt es im Bericht.

Verlierer bei diesem Preisanstieg, der sich etwa mit Beginn der Coronapandemie durchsetzte, sind die Verbraucher, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof bewertet die Entwicklung aus Sicht des Pricing-Experten: „Es ist bemerkenswert, dass sowohl die Hersteller als auch die Händler die Phase stärkerer Inflation gleichermaßen nutzen konnten, um ihre Gewinne zu steigern. Man kann das als Indiz werten, dass beide Seiten den Prozess des Pricing recht gut beherrschen – allerdings zu Lasten des Verbrauchers.“

Pricing-Experte Riekhof: Beide Seiten haben den Prozess des Pricing verstanden – zu Lasten der Verbraucher

Neben den Verbrauchern gerät aber auch ein weiterer großer Verlierer in den Fokus: die mittelständischen Unternehmen, Produzenten mit weniger als einer Milliarde Euro Umsatz, beispielsweise Frosta und Weleda. Bemerkbar mache sich dies auch an steigenden Insolvenzzahlen von Konsumgüterfirmen. Laut Handelsblatt-Bericht können diese es sich nicht leisten, harte Preiskämpfe mit den großen Handelsketten auszufechten, schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Viele mittelständische Konsumgüterhersteller hätten in den Verhandlungen mit dem heimischen Handel eine schwächere Position, weil sie oft einen Großteil ihrer Erlöse in Deutschland erzielen und damit abhängiger von den vier großen Supermarktketten Aldi, Lidl, Edeka und Rewe seien.

Gestiegene Lebensmittelpreise: Mittlelständische Unternehmen legen weniger Wert auf Professionalisierung des Pricing

„Die Studie des Handelsblatt Research Institute verdeutlicht, dass den mittelständischen Herstellen einerseits die Marktmacht fehlt“, sagt Riekhof. „Andererseits wohl aber auch die Pricing-Kompetenz. Das zeigen zumindest unsere eigenen empirischen Studien: in den mittleren Unternehmen wird weniger Wert auf die Professionalisierung des Pricing gelegt.“

Wenn sich der Markt immer mehr konsolidiert, und darauf laufe es hinaus, würden Konzerne immer mächtiger, wird ein Konsumgüter-Hersteller zitiert. Und das sei auch keine gute Nachricht für die Händler. Wenn der Mittelstand auf Dauer ausblute, verliere der Handel die Vielseitigkeit seines Sortiments.

Ladesäulen-Staus für E-Autos: Nachfrage per Preismechanismus steuern?

Lange Wartezeiten an Ladesäulen für Elektroautos? Darüber berichtete das Handelsblatt am 02.09.2024. Im Sommer habe so mancher, der auf Deutschlands Autobahnen unterwegs war, das Ärgernis belegter Schnellader erlebt. Gleichzeitig ist die Rede von einer Überkapazität an Ladesäulen in Deutschland. Wie passt das zusammen, fragte Catania Krapp vom Handelsblatt in ihrem Artikel unter dem Titel „Warum warten E-Auto-Urlauber oft auf freie Schnelllader?“

Ladesäulen-Anbieter Ionity: Nachfrage hinkt hinterher

Torsten Kiedel, Finanzvorstand beim Schnell-Ladesäulenanbieter Ionity, widerspricht in dem Bericht dem Vorwurf, dass die Ladesäulen-Auslastung zu hoch sei und erklärt, dass die Nachfrage zurzeit eher hinter dem Ausbau hinterher hinke. Ungeachtet des Ausbaus: das Verhältnis ’15 Elektroautos auf einen Ladepunkt‘ bleibe gleich.

Ladesäulen für E-Autos: voll wird es zu Ferienbeginn und -ende, aber auch freitags und sonntags

Für viele Urlauber hätten solche Staus jedoch bedeutet, im Auto so lange neben den Schnellladern herumzulungern, bis jemand anderes fertig geladen hat, auch um sichergehen, dass sich kein anderer wartender Fahrer vordrängelt, schreibt die Zeitung. Ein Ladestopp von 20 Minuten könne so schon einmal doppelt so lange dauern. Zitiert wird in dem Bericht Peter Wüstnienhaus, seit vielen Jahren Experte für Elektromobilität. Vor allem zu Ferienanfang und Ferienende, aber auch grundsätzlich freitags und sonntags seit die Gefahr groß, dass es an den Ladesäulen voll wird, sagt er. Ihm sei es schon passiert, dass er sonntagabends um 22 Uhr an der A1 noch warten musste, weil vier von vier Ladeplätzen belegt gewesen seien.

Pricing-Experte Prof. Riekhof: Nachfrage bei Ladesäulen steuern per Preismechanismus

Im Hinblick auf das definierte Ziel, dass sich die Zahl der Elektroautos von jetzt 1,5 Millionen im Jahr 2030 auf 15 Millionen erhöhen soll, fragt das Handelsblatt, ob die Ladesäulen-Infrastruktur überhaupt darauf vorbereitet ist und wie E-Auto-Fahrer Staus vermeiden können.

Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof (UNICconsult Strategieentwicklung) ist der Meinung, dass in diesem spannenden Bericht das wichtigste Thema nicht zur Sprache kommt, nämlich wie man die Nachfrage steuern kann. Seine Antwort: über einen Preismechanismus. „Kennen die E-Autofahrer die Preisdifferenz der Anbieter und den Abstand zwischen den Kraftstoffkosten und den Kosten eines Stromes auf 100 Kilometer?“, fragt der Pricing-Spezialist. „Setzen die Anbieter auf Peek Load Pricing? Ändern sich die Preise im Tagesverlauf, im Wochenverlauf oder den Jahreszeiten entsprechend?“ Darüber erfahre man leider nichts. So machten es zumindest die Mineralölkonzerne. „Da wäre es ja mal spannend, hier den Vergleich zu ziehen“, so Riekhof.

Foto: © Joenomias/pixabay.de

Pricing-Newsletter No. 84 (2024): Auch im Pricing auf Narrative setzen

Narrative haben ihren Platz längst auch im Pricing erobert. In diesem Newsletter finden Sie einige Beispiele und erfahren, wie Sie diese als wirksames Instrument nutzen, um Preisstrategien besser umsetzen zu können.

Jetzt kostenlosen Zugang erhalten zu allen unseren Pricing Studien, zu unseren Pricing News und zu unseren mehr als 70 Pricing-Newslettern, mit denen Sie zum Pricing Experten werden können.

When Sales Incentives make Price Strategy Implementation impossible

Now our newsletter No. 59 can be read in english language now. What is the subject?

We focus on the wide-spread problem, that many well-conceived pricing strategies often fail, just because incentive systems in sales hinder their implementation. In our Pricing Newsletter No. 59, we explain where the greatest opportunities lie in aligning pricing strategies with incentive schemes of your sales team. You will get a close look at the the six execution levers, which we recommend Corporate leaders to use.

Read more:
https://www.unicconsult.com/pricing-newsletter-no-59-2022-when-sales-incentives-make-price-strategy-implementation-impossible/

Unser Pricing-Newsletter No. 59 ist nun auch in Englisch zu lesen. Was ist das Thema?

Wir konzentrieren uns auf das weit verbreitete Problem, dass viele gut durchdachte Preisstrategien oft daran scheitern, dass die Anreizsysteme im Vertrieb ihre Umsetzung behindern. In unserem Pricing-Newsletter Nr. 59 erläutern wir, wo die größten Chancen liegen, Preisstrategien mit den Anreizsystemen Ihres Verkaufsteams in Einklang zu bringen. Sie erhalten einen genauen Einblick in die sechs Umsetzungshebel, die wir Unternehmensleitern empfehlen.

Mehr erfahren:
Pricing-Newsletter No. 59 (2022): Wenn die Anreizsysteme die Umsetzung der Preisstrategie verhindern
https://www.unicconsult.com/pricing-newsletter-no-59-2022-wenn-die-anreizsysteme-die-umsetzung-der-preisstrategie-verhindern/

Gender Pricing – wenn Frauen mehr für die gleichen Produkte zahlen als Männer

Nach wie vor zahlen Frauen deutlich mehr für Rasierer als Männer. Das berichtet die Berliner Zeitung (BZ) und beruft sich auf eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Marktstichprobe sei bereits zum vierten Mal gemacht worden – die Preisdifferenz habe sich nur wenig verändert.

Bei elf untersuchten Rasierprodukten samt Rasierschaum und einigen Parfüms aus Drogeriemärkten lagen die Preise für die Frauenvarianten demnach durchschnittlich knapp 38 Prozent höher als für die Männer. Die Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen der untersuchten Produkte seien dabei nahezu identisch, zitiert die BZ. Verbraucherschützer haben Kosmetik-Hersteller und -Händler aufgefordert, eine Preisdiskriminierung von Frauen zu unterlassen.

Gender Pricing: Unternehmen wissen um die unterschiedliche Zahlungsbereitschaft der Kunden

Pricing-Experte Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof von UNICconsult konstatiert hier, dass „Preis-Diskriminierung nichts anderes bedeutet, als dass Unternehmen versuchen, den unterschiedlichen Zahlungsbereitschaften verschiedener Zielgruppen Rechnung zu tragen.“ Das gelte für Männer und Frauen gleichermaßen, ebenso für Jüngere und Ältere, für Wohlsituierte und Menschen mit kleinerem Geldbeutel, für Großstädter und Familien auf dem Lande. „Das werden wir nicht abschaffen können ohne ein staatliches Einheits-Pricing“, sagt Riekhof. „Aber es ist gut, dass es solche Preis-Vergleichsstudien gibt. Ob preisbewusste Frauen jetzt die männlichen Produkte kaufen? Lassen wir uns überraschen.“

 

 

Pricing-Newsletter No. 73: Dynamic Pricing: welchen Beitrag kann KI zur Optimierung des Pricing leisten?

Viele Unternehmen haben mit KI bereits experimentiert. Wie sich Künstliche Intelligenz für das Dynamic Pricing einsetzen lässt, darüber haben wir mit Andreas Stauber gesprochen. Er hat sich als Director of Pricing bei Fielmann und bei Media-Markt-Saturn mit dem Thema intensiv befasst.

Jetzt kostenlosen Zugang erhalten zu allen unseren Pricing Studien, zu unseren Pricing News und zu unseren mehr als 70 Pricing-Newslettern, mit denen Sie zum Pricing Experten werden können.

Lebensmittelzeitung berichtet über PFH-Pricing-Studie 2023

Die Lebensmittelzeitung (LZ) hat in einem Beitrag vom 13. Juni die aktuelle Pricing-Studie der PFH Private Hochschule Göttingen aufgegriffen. Pricing-Experte Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof und Lukas Breustedt hatten im Frühjahr 2023 Pricing-Prozesse in der unternehmerischen Praxis untersucht und Unternehmen verschiedener Branchen befragt.

Die LZ titelt „Pricing gewinnt an Bedeutung“ und führt aus, dass Lieferkettenprobleme und die Inflation dazu führten, dass Pricing heute für einige Unternehmen wichtiger ist als noch vor ein paar Jahren. Dennoch hat das Pricing nur für rund ein Viertel der befragten Unternehmen eine sehr hohe Bedeutung.

Den Beitrag in der Lebensmittelzeitung können Sie über folgenden Link lesen (Bezahlschranke):
Unternehmensbefragung: Pricing gewinnt an Bedeutung

Die vollständige Pricing-Studie-2023: Pricingprozesse in der unternehmerischen Praxis:
https://www.unicconsult.com/referenz/pricing-studie-2023-pricing-prozesse-in-der-unternehmerischen-praxis/