Beiträge

Pricing-Seminar am 30.09/01.10.2022 in Hamburg

Das Pricing ist eines der am meisten unterschätzten Marketinginstrumente. Dabei liegt darin ein häufig vernachlässigtes Potenzial zur nachhaltigen Wertschöpfung. Nach wie vor fehlt es in vielen Unternehmen an einer langfristigen Strategie, um mit den täglichen, mitunter komplexen Aspekten des Pricing-Prozesses umzugehen.

In diesem zweitägigen praxisbezogenen Intensiv-Seminar vermittelt Pricing-Experte Professor Dr. Hans-Christian Riekhof Ihnen gut verständlich einen praktikablen methodischen Rahmen, einen „Werkzeugkasten“, in dem u.a. 4 Hebel zur Steigerung der Pricing-Kompetenz von Unternehmen beleuchtet wird. Diese Hebel werden nicht nur theoretisch erläutert, sondern anhand praktischer Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer angewandt. Den Teilnehmern, die aus unterschiedlichsten Branchen kommen können, wird deshalb empfohlen, konkrete Pricing-Fragestellungen aus dem eigenen Arbeitsbereich in das Seminar hineinzutragen, um sie dort zu bearbeiten.

Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind.

Lesen Sie, wie bisherige Teilnehmer das Seminar bewerten
https://www.unicconsult.com/pricing-seminar/teilnehmerstimmen/

Weitere Informationen unter: www.unicconsult.com/pricing-seminar

Pricing-Newsletter No. 63 (2022): Inflation Pricing: Wie setzen Unternehmen Preiserhöhungen um? Ergebnisse der Pricing-Studie der PFH Göttingen 2022

Inflationsbdingt sind Unternehmen beim Pricing derzeit stark unter Druck. Wie setzen Unternehmen in diesen Krisenzeiten Preiserhöhungen durch? Im aktuellen Newsletter stellen wir Ihnen dazu die wichtigsten Ergebnisse unserer gerade fertiggestellten Studie zu Preisanpassungs-Prozessen vor.

Jetzt kostenlosen Zugang erhalten zu allen unseren Pricing Studien, zu unseren Pricing News und zu unseren mehr als 70 Pricing-Newslettern, mit denen Sie zum Pricing Experten werden können.

Letztmalig in diesem Jahr: Pricing-Seminar am 01. und 02.12.2022

Viel zu oft wird der Preis als Stellgröße allein mit Preissenkungen in Verbindung gebracht. Den Preis jedoch als strategischen Hebel zu mehr Wertschöpfung einzusetzen, erfordert allerdings ein langfristiges Konzept. Und die gegenwärtigen Zeiten der Inflation erfordern mehr denn je ein tragfähiges strategisches Pricing-Konzept.

In diesem praxisorientierten Pricing-Seminar in Hamburg, dem letzten in 2022, lernen Sie mit dem renommierten Pricing-Experten Prof. Hans-Christian Riekhof u.a. die Bausteine einer langfristigen Preisstrategie kennen, erlernen die Überprüfung von Pricing-Prozessen, lernen die Perfektionierung der Preiskommunikation und ein wirksames Preiscontrolling einzuführen.

Reservieren Sie sich jetzt einen Platz!

Weitere Informationen unter:
www.unicconsult.com/pricing-seminar/

Youtuber Hendrik Kleinwaechter über seinen Erfolg mit Brotback-Videos

Youtuber Hendrik Kleinwächter
100.000 Follower auf Youtube – Hendrik Kleinwächter hat es mit Videos rund ums Brotbacken geschafft und liefert spannende Einblicke.

Youtuber Hendrik Kleinwächter hat eine Nische gefunden, mit der er auf der beliebten Videoplattform rund 100.000 Follower begeistert. Der ehemalige Student der PFH Private Hochschule Göttingen widmet sich in seinem erfolgreichen Kanal „The Bread Code“ des Deutschen liebstes Backwerk, dem Brot, genauer gesagt dem Brotbacken. In einem kürzlich gehaltenen Vortrag an der PFH gab er bereits einen spannenden Einblick in eine Materie, die im Zuge immer effizienterer Produktionsmethoden starken Veränderungen ausgesetzt ist. In folgendem Interview konnte Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH, mit dem Youtuber noch weitere interessante Aspekte erörtern.

Prof. Riekhof: Sie haben bei uns an der PFH im vergangenen Semester über The Bread Code berichtet, da geht es um Sauerteig und das „Engineering“ von Brot. Was hat Sie dazu gebracht, auf Youtube über Sauerteig zu berichten, und wie das das alles begonnen? Eigentlich ist das Brotbacken ja nicht Ihre Kernkompetenz.

Hendrik Kleinwächter: In den letzten 150 Jahren hat sich die Brotbackkunst nicht weiterentwickelt. Ganz im Gegenteil, das heutige Brot ist von der Qualität um einiges schlechter geworden. Seit Louis Pasteur die Reinzuchthefe zum ersten Mal isoliert hat, ist die Brotproduktion immer effizienter geworden. Man hatte auf einmal Hefen zur Verfügung, die perfekt einen Teig fermentieren können. Dies hat jedoch dazu geführt, dass die Qualität von Brot sich immer weiter verschlechtert hat.

Es ist nicht möglich, ein Brot von guter Qualität in zwei Stunden fertigzustellen. Der Keimungsprozess des Korns wandelt Bestandteile wie Stärke oder Proteine (z.B. Gluten) in andere kleinere Bestandteile um, die vom Keimling verwendet werden können. Genau dieser Prozess wird beim Mehl durch Zugabe vom Wasser aktiviert. Verantwortlich dafür sind Enzyme. Diese Enzyme brauchen Zeit. Wenn Sie mit Hefe backen, verwenden Sie so wenig Hefe wie möglich.

Der Sauerteig ist im Vergleich zur Reinzuchthefe ein komplexes Gebilde aus unterschiedlichen Mikroorganismen. Die Hefen und Bakterien verstoffwechseln das komplette Mehl. Das Brot am Ende hat nur noch wenig zu tun mit dem ursprünglichen Mehl. So ist ja z.B. auch lange gereifter Käse in der Regel laktosefrei. Das gleiche Prinzip trifft auf Sauerteigbrot zu.

Youtuber Hendrik Kleinwächter: „Das Thema gehe ich wie ein Softwareentwickler an“

Der Sauerteig ist jedoch problematisch in der Industrie, da jeder Sauerteig ein unterschiedliches Mikrobiom hat. Die Fermentation bei Ihnen zuhause kann also eine andere sein als bei mir zuhause. Genau das macht mein YouTube-Kanal. Ich vermittle der Audienz das Basiswissen für die natürliche Fermentation.

Mit diesem Wissen kann man dann zuhause sein eigenes individuelles Sauerteigbrot backen. Das ganze Thema gehe ich selbst wie ein Softwareentwickler an. Ich mache kontinuierliche A/B Tests beim Backen, um bessere Kombinationen zu identifizieren. So teste ich z.B. unterschiedliche Temperaturen bei der natürlichen Fermentation. Je nach Temperatur, ob nun bei 25°C oder 20°C, kann sich der Geschmack des Brotes ändern. Soweit möglich versuche ich dann nur genau eine Variable zu ändern und die Unterschiede zu zeigen. Diese Herangehensweise scheint die Zuschauer zu begeistern.

Prof. Riekhof: Wenn Sie den PFH-Kommilitonen die drei wichtigsten Tipps geben sollten, wie man eine Fan-Gemeinde von über 100.000 Followern auf YouTube aufbaut, was würden Sie sagen?

Hendrik Kleinwächter: 1. Ein Thema finden, das begeistert. Diese Begeisterung zieht andere Menschen an. 2. Gute Bilder und Titel für die Videos identifizieren. Das ist für den YouTube-Algorithmus sehr wichtig. 3. Die Daten der jeweiligen Videos auswerten und lernen, was man für die nächsten Videos besser machen muss.

Interaktion ist eine wichtige Metrik, sagt Youtuber Hendrik Kleinwächter

Prof. Riekhof: Wie viel Zeit stecken Sie in die Daten-Analyse, um die Wirkung Ihrer Videos zu analysieren und zu verbessern? Welches sind die wichtigsten KPI, die Sie verwenden, und welche Analyse-Tools verwenden Sie?

Hendrik Kleinwächter: Das ist fast 50 Prozent der Zeit. Der Algorithmus schaut, wie viele Leute das Video anklicken, nachdem es vorgeschlagen wurde. Diese Metrik verbessert man durch gute Titel und Vorschaubilder der Videos. Danach ist es wichtig, dass man die Zuschauer bei Laune hält. Je länger die Videos geschaut werden, desto mehr Werbung kann YouTube damit verdienen. Dann analysiere ich z.B., was Punkte sind, wo besonders viele Zuschauer lange geguckt haben, oder warum sie an bestimmten Punkten abgesprungen sind.

Prof. Riekhof: Was tun Sie, um die Interaktion mit Ihren Followern zu steigern?

Hendrik Kleinwächter: Interaktion ist auch eine wichtige Metrik für YouTube. Dafür ist es wichtig, z.B. viele Kommentare unter den Videos zu haben. Es hilft also, die Zuschauer zum Kommentieren aufzurufen. Offene Fragen funktionieren sehr gut. Die Fragen können auch gerne mal etwas provokanter sein.

Youtouber Hendrik Kleinwächter: „Ich mache mir mittlerweile immer ein Skript für die Videos“

Prof. Riekhof: Was sind Ihre Erfahrungen beim Erstellen der Videos, haben Sie so etwas wie ein Skript oder Drehbuch? Sind Accessoires wichtig, wie lang dürfen einzelne Themen und Einstellungen sein?

Hendrik Kleinwächter: Ich mache mir mittlerweile immer ein Skript für die Videos. Das hilft mir, einen klaren Fokus zu behalten. Zusätzlich wirken die Videos dann strukturierter. Ich würde mir keine Accessoires kaufen, sondern am Anfang direkt alles nur mit dem Smartphone aufnehmen.

Prof. Riekhof: Testen Sie die Videos hinsichtlich ihrer Wirkung, bevor sie veröffentlicht werden? Sie erinnern sich vielleicht an meine Vorlesung, wo ich das Beispiel der umfassenden Tests der einzelnen Episoden der Sesamstrasse vorgestellt habe.

Hendrik Kleinwächter: Das ist ein sehr guter Punkt. Nein leider nicht. Gäbe es so einen Dienst, würden viele Leute dafür viel Geld zahlen. Gäbe es da eventuell jemanden in der PFH, der sowas gerne umsetzen würde?

Prof. Riekhof: Kann man mit den Youtube-Aktivitäten Geld verdienen? Welche Kategorien von Influencern lassen sich generell unterscheiden, und zu welcher Kategorie würden Sie sich zählen?

Hendrik Kleinwächter: Man kann ungefähr mit 7 Euro pro 1000 Videoaufrufen rechnen als Einnahmen. Dies hängt auch von der Branche ab. Computerspiele z.B. haben vielleicht eher 0,5 – 1 Euro pro 1000 Aufrufe. Mein Kanal ist auf eine spezielle Nische fokussiert. Dadurch kann man sehr gut Produkte platzieren wie z.B. Mehl oder andere Küchenaccessoires. Solche Kanäle haben jedoch auch Nachteile. Irgendwann verliert vielleicht ein Zuschauer das Interesse am Brotbacken. Generische Kochkanäle ziehen kontinuierlich mehr Zuschauer an.

Prof. Riekhof: Welche Unternehmen sind für Sie potentielle Werbepartner? Das Thema „Brot Backen“ ist ja ein inhaltlich sehr spannendes Thema, aber für große internationale (Markenartikel-) Konzerne eher nur ein Randthema oder?

Hendrik Kleinwächter: Ja, das stimmt. Die passenden Werbepartner sind eher spezifisch für die Back- Branche. Allerdings kann man natürlich in der Nische sehr gut spezifische Werbung zeigen.

Prof. Riekhof: Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

Link:

YouTube-Kanal „The Bread Code“
https://www.youtube.com/c/TheBreadCode

Invidis greift Digital Signage-Lösung von locandis auf

Für einen Hagebaumarkt realisierte locandis eine Multichannellösung, die den Einsatz von Displays mit einer digitalen Kundenkarte realisiert. Darüber berichtete nun das Magazin Invidis.

Der Hagebaumarkt Stammelbach in Hildesheim kommuniziert seit Anfang Mai 2022 in Echtzeit mit seinen Kunden mithilfe der Digital Signage-Lösung und einer digitalen Kundenkarte von locandis, schreibt das Magazin. Auf den Digital Signage-Screens werden den Kundinnen und Kunden Produktinformationen, bildliches Werbematerial, Informationen zu Events oder kurze Videos präsentiert.

Die Digital Signage-Lösung von locandis, die in Kombination mit einer digitalen Kundenkarte als App für den Hagebaumarkt Hildesheim entwickelt worden sei, ermögliche die Kommunikation mit den Kunden auf der Verkaufsfläche während des Einkaufsvorgangs. „Latente Kundenbedarfe werden dank dieser Location-Based Marketing-Instrumente geweckt und bewusste Bedarfe verstärkt“, wird Hans-Christian Riekhof als einer der locandis-Geschäftsführer zitiert.

Link

Vollständiger Artikel in Invidis
https://invidis.de/2022/06/kundenkommunikation-intelligentes-digital-signage-im-baumarkt/

Mehr zum Unternehmen locandis:
www.locandis.de

locandis entwickelt intelligente Digital Signage-Lösung für Hagebaumarkt Hildesheim

Produktinformationen im richtigen Moment am richtigen Ort: Der Hagebaumarkt Stammelbach in Hildesheim kommuniziert seit Anfang Mai 2022 in Echtzeit mit seinen Kunden mithilfe der Digital Signage-Lösung und einer digitalen Kundenkarte von locandis. Auf den Digital Signage-Monitoren werden den Kundinnen und Kunden Produktinformationen, bildliches Werbematerial, Informationen zu Events oder kurze Videos präsentiert.

„Der Internethandel hat neue Standards in Sachen Kundenzentrierung gesetzt. Wer bei den namhaften Plattformen einkauft, findet schnell, was er sucht und erhält zusätzlich individualisierte Angebote. Damit muss der stationäre Handel sich messen, gerade wenn das Sortiment groß ist“, erklärt locandis-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof. Die Digital Signage-Lösung von locandis, die in Kombination mit einer digitalen Kundenkarte als App für den Hagebaumarkt Hildesheim entwickelt wurde, ermöglicht die Kommunikation mit den Kunden auf der Verkaufsfläche während des Einkaufsvorgangs.

„Der Einsatz einer solchen Technologie kann in Kombination mit der digitalen Kundenkarte die Auswertungslücke zum Onlinehandel schließen“, erklärt Dr. Stefan Brinkhoff, CTO und Geschäftsführer von locandis. „Auf Basis der gewonnen Daten können dann der Einsatz von Personal und die Durchführung von Events und Aktionen im Markt präziser geplant werden. Bei der Erhebung der Daten werden alle Anforderungen der DSGVO erfüllt.“

Vollständige Pressemitteilung
https://www.locandis.de/locandis-entwickelt-intelligente-digital-signage-loesung-fuer-hagebaumarkt-hildesheim/

Steigende Produktionskosten zwingen Mittelstand zu Optimierung ihres Pricings

Der anhaltende exorbitante Anstieg der Einkaufspreise für Energie und Rohstoffe trifft den deutschen Mittelstand hart. Die Unternehmen sollten bei den stark steigenden bzw. schwankenden Produktionskosten schnellstens ihr Pricing auf Vormann bringen – aber wie? Diese Frage greift das Creditreform-Magazin in einem aktuellen Beitrag auf. Die Unternehmerfachzeitschrift für den Mittelstand (Handelsblatt-Verlagsgruppe) veröffentlicht dabei Einschätzungen von Experten, u.a. auch von Hans-Christian Riekhof als Spezialist für Fragen des Strategischen Pricing. Eine seiner Kernaussagen: „Unternehmen gehen das Pricing oft naiv an.“

Massive Preissteigerungen für viele Unternehmen existenzbedrohend

Die Lage ist ernst, zitiert das Magazin Stefan Ortolf von der DZ Bank. Russlands Krieg gegen die Ukraine beeinträchtige eine Vielzahl an mittelständischen Unternehmen. Mit Blick auf die aktuelle Situation halten rund 72 Prozent der für eine aktuelle Creditreform-Studie befragten Firmen die massiven Preissteigerungen für die größte Herausforderung für den Mittelstand in diesem Jahr. Die Situation dulde keinen Aufschub – Unternehmen müssten schnell handeln.

Pricing-Experte Riekhof: Manche Unternehmen behandeln das Thema Pricing vollkommen naiv – das rächt sich jetzt

Viele Manager haben solche Preissteigerungen noch nie gesehen. Den heutigen Unternehmern mangele es vielfach an Erfahrung. Wie Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing an der PFH Private Hochschule Göttingen und gefragter Pricing-Experte in seinen empirischen Studien feststellt, gehen manche Unternehmen das Thema Pricing zwar sehr professionell an, aber manche auch vollkommen naiv. „Letzteres rächt sich jetzt. Denn wer keinen Prozess definiert hat, um ein- oder mehrmals im Jahr seine Preise auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls anzupassen, dem mangelt es nun an Schnelligkeit, sagt Riekhof. “

Außerdem entscheiden in vielen Unternehmen die Falschen über Preiserhöhungen. Über die Ressortgrenzen Produktdevelopment, Marketing, Produktmanagement, Vertrieb, Service, Controlling sollte Konsens darüber herrschen, wo man preisstrategisch hinwill, erklärt der Pricing-Spezialist“, der in regelmäßig stattfindenden Pricing-Seminaren Managern branchenübergreifend preisstrategisches Wissen und praxisorientierte Handlungsoptionen vermittelt.

Link:
Vollständiger Artikel im Creditreform-Magazin:
https://creditreform-magazin.de/finanzen/preise-erhoehen-pricing/
Screenshot: Creditreform-Magazin

Pricing-Newsletter No. 59 (2022): Wenn die Anreizsysteme die Umsetzung der Preisstrategie verhindern

In vielen Unternehmen sind die Anreizsysteme auf die Erreichung von Umsatzzielen ausgerichtet. Die Durchsetzung von Preiserhöhungen oder allgemeiner: die Durchsetzung der Preisstrategie hat dann zwangsläufig nur begrenzte Chancen. Wo liegen die größten Chancen, preisstrategische Ziele in der Vertriebsmannschaft zu verankern?

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Absatzwirtschaft über die Kommunikation von Preiserhöhungen

In Zeiten von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg ist es ein schwieriges Unterfangen, Preiserhöhungen erfolgreich zu kommunizieren. Unter dem Titel „Gefangen in der Preisspirale“ geht das Marketing-Magazin Absatzwirtschaft der Frage nach, wie es es Marken dennoch gelingen kann.

In der Gemengelage von Rohstoffknappheit, reißenden Lieferketten und Rekord-Inflation als Auswirkungen wird es für Markenunternehmen und Händler zunehmend schwieriger, die Preise anzupassen und dies auch erfolgreich zu kommunizieren. Bei der Beantwortung der wichtigsten Fragen rund um das Thema suchte das Magazin auch die Einschätzung und den Ratschlag von Hans-Christian Riekhof, Professor für Internationales Marketing und Experte für Preismanagement an der Privaten Hochschule Göttingen.

Pricing-Experte Riekhof: Preis-Controlling ist in vielen Unternehmen unterentwickelt

Auf die Frage, wie das Marketing die Kommunikation von Preiserhöhungen begleiten sollte, schreibt er dem Marketing dabei die Aufgabe zu, Erhöhungen anzukündigen und Endverbraucher darauf vorzubereiten. Diese Botschaften würden sich immer auch indirekt an die Wettbewerber richten.

Auf der B2B-Ebene zwischen Herstellern und Händlern sei die Rolle des Marketings hingegen geringer. Hier müsse das Marketing oder Product Management die Argumentationslinie entwickeln, aber die tatsächliche Durchsetzung der Preiserhöhungen liegt in der Verantwortung des Vertriebs, wird der Pricing-Experte zitiert. Anschließend sei gutes Preis-Controlling gefragt, also die nachträgliche Analyse der eigenen Preisstrategie, „eine Funktion, die in vielen Unternehmen unterentwickelt ist“, so Riekhof.

Foto/Screenshot: ©Eva Vasari

Links

Vollständigen Artikel auf absatzwirtschaft.de lesen:
www.absatzwirtschaft.de/gefangen-in-der-preisspirale-233977

Vollständigen Artikel als pdf lesen/downloaden:
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2022/08/Gefangen-in-der-Preisspirale-Absatzwirtschaft.pdf

Walsrode-App: Stadt setzt auf Multi-Retailer-App

Presseinformation

Hamburg, 13. April 2022.

Neue Dimension im Stadtmarketing: Walsrode-App zeigt Angebote des Einzelhandels location-based auf Smartphones

Eine für alle, alle für eine: Mit der „Walsrode App” für die Stadt Walsrode erhalten Besucher und Anwohner künftig individuelle Angebote von Einzelhändlern vor Ort sowie Informationen zu Events und Attraktionen direkt auf ihr Smartphone. Location-basiert und direkt am Aufenthaltsort der Userinnen und User bündelt die Multi-Retailer App dabei Informationen, Services sowie Coupons teilnehmender Händler. Initiiert wurde die Umsetzung der App von Gronemedia, dem Verlag der Walsroder Zeitung, und der Stadt Walsrode. Am 31. März ging die „Walsrode App“ an den Start – und soll fortan eine Brücke bilden zum stationären Handel.

Die Userin parkt in der Walsroder Innenstadt – und wird darüber informiert, dass der Friseur ihres Vertrauens noch Termine frei hat. Der Kinobesuch ist bereits geplant – und kurz vor dem Betreten meldet sich das Smartphone des Users: „Heute zwei Karten zum Preis von einer.“

Das sind nur zwei von unzähligen Beispielen, wie in der „Walsrode App” analoges und digitales Erleben verschmelzen. Auf Basis der Positionsdaten erhalten die Besucher und Anwohner Push-Mitteilungen über Angebote der beteiligten Einzelhändler sowie Informationen zu Veranstaltungen, Händlern und Geschäften sowie Gastronomiebetrieben, die sich in ihrer Nähe befinden.

Für ein Einkaufserlebnis vor Ort mit Mehrwert

Viele verschiedene Geschäfte und Gastronomiebetriebe, ein umfangreiches Warenangebot: Das macht Innenstädte zum Bummeln attraktiv. Doch der Anteil des E-Commerce wächst und macht es zunehmend schwerer, Kundenbedürfnissen stationär gerecht zu werden.

Eine Antwort, auch für das Stadtmarketing, sind digitale Lösungen wie die Multi-Retailer App von locandis. Sie weist Besuchern via Smartphone den Weg zu Attraktionen und Angeboten und kann neben der Zustellung von Coupons, Nachrichten und Einladungen zu beispielsweise Stadtfesten auch für das spielerische Erkunden der Innenstadt genutzt werden.

Die tagesaktuellen Informationen und Angebote werden von der Redaktion der Walsroder Zeitung über ein eigenes Web-Frontend eingepflegt und in regelmäßigen Abständen über die App versendet. Zudem stehen den Userinnen und Usern Hintergrundinformationen, Öffnungszeiten sowie Preisinformationen zur Verfügung. „Mit der „Walsrode App“ schaffen wir ein ganz neues Shoppingerlebnis. Die App schlägt eine Brücke zwischen Smartphone und dem lokalen Handel“, ist Initiator und Gronemedia-Geschäftsführer Clemens Röhrbein überzeugt.

Location Based Services: Online und offline zusammengeführt

„Die standort- beziehungsweise zielgruppenspezifisch bezogenen Informationen dieses neuen Stadtmarketing-Tools erreichen die Besucher und Anwohner genau dort, wo sie sich gerade aufhalten“, sagt Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof. Seit 2018 sind die locandis Geschäftsführer und Gründer Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof und Stefan Brinkhoff in den Bereichen Echtzeit-Ortungssysteme, sogenannten Real-Time Location Systeme (RTLS), und Location-Based Services tätig. Ihre Idee: Besucherinnen und Besuchern den Zugang zu relevanten Informationen auf Basis von Standort und persönlichen Präferenzen zu ermöglichen. Die Nutzer der App könnten die Nachrichten sowohl über eine GPS-Verbindung in der Innenstadt, per Bluetooth mithilfe der locandis locatoren in den Geschäften oder direkt ohne den Einfluss des Standortes empfangen.

Interessierte können die App im Google Play Store und im App Store kostenlos downloaden. Sie hält strikt die Vorgaben des Datenschutzes ein dabei schützt ein mehrstufiges Opt-In-Verfahren bei der Registrierung in der App die User-Daten vor Datenmissbrauch. Aber auch ohne Angabe von persönlichen Daten ist die „Walsrode App“ nutzbar. „Userinnen und User haben dann Zugang zu Angeboten und Deals, die für nicht registrierte Nutzer freigegeben sind. Mit einer Registrierung sichern sie sich allerdings uneingeschränkten Zugriff auf alle exklusiven Angebote“, erläutert Stefan Brinkhoff.

Stärkung des lokalen Handels

„Unser Ziel ist, dass sich die App zu einer gemeinschaftlichen digitalen Kundenkarte von Walsrodern für Walsroder entwickelt“, so Clemens Röhrbein. Für ihn liegen die Vorteile dieser Lösung klar auf der Hand. „Gerade für kleinere Einzelhändler die App eine gute Gelegenheit, sich einer Art Cashback-System anzuschließen, das aufgrund hoher Kosten, wie beispielsweise bei Payback, sonst nur für große Unternehmen interessant ist.“ Zudem solle die „Walsrode App” den stationären Handel unterstützen: „Wir wollen keine Rabattschleuder, sondern einen kleinen Trigger im Moment der Wahrheit setzen, der die Transaktion, den Kauf herbeiführt.“

 

Portfolio Einträge