10-2026 Pricing-News: Strompreise: Verstehen die Grünen mehr vom Pricing als CDU und SPD zusammen?

Sollten die Strompreise in Deutschland überall einheitlich sein? Die Grünen haben bei einem kleinen Parteitag Ende Juni beschlossen, dass sich Deutschland davon verabschieden sollte. Man hält regionale Preisdifferenzierungen des Strompreises und damit regionale Preissignale für den besseren Ansatz.

Bewerten Sie Ihre Pricing-Prozesse: Das neue Online Pricing-Audit Tool jetzt verfügbar

Die Leser meines Newsletters „Riekhof on Pricing“ kennen meine Empfehlung, von Zeit zu Zeit einen kritischen Blick auf die Pricing-Prozesse zu werfen (siehe hierzu meinen Pricing-Newsletter No. 43) und sie einem Audit zu unterziehen – so wie Sie es für alle Geschäftsprozesse im Rahmen einer ISO-Zertifizierung machen.

Jetzt haben wir ein Tool entwickeln lassen, das es Ihnen ermöglicht, online ein Selbst-Audit Ihres Pricing durchzuführen. Ein einfaches ja/nein-Schema erleichtert das Beantwortern. Bewertet werden die vier Bereiche Pricing Research, Pricing-Strategie, Umsetzung des Pricing und Preis-Controlling.

Nehmen Sie sich 10 bis 15 Minuten Zeit, um eine realistische Bewertung zu erhalten. Oder senden Sie den Link an Ihren Vertriebs- und Marketingchef, der sicherlich auch eine Einschätzung abgeben kann. Hier ist der Link:

https://www.unicconsult.com/pricing-audit

Da das Tool neu ist, freue ich mich über Ihre kritischen Kommentare, Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Ihr Professor Riekhof

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09-2026 Pricing-News: Ist das noch ein faires Pricing? Hamburger wählen die Mogelpackung des Jahres 2025

Verbraucherinnen und Verbraucher wählten jetzt die Mogelpackung des Jahres 2025. Die sogenannte „Shrinkflation“ beschreibt ein Problem, das das Vertrauen in Marken untergräbt: offensichtlich gleiche Packungsgröße wie bisher aber mit weniger Inhalt oder ersetzt durch günstigere Inhaltsstoffe.

08-2025 Pricing-News: Ikea-Preisstrategie bei neuer Kampagne: Preise nennen, ohne das Produkt zu zeigen

Die neue IKEA Kampagne „Wherever life goes“ zielt auf die Neugier der Betrachter: es werden emotionale Momente gezeigt und der Preis eines IKEA Produkte eingeblendet – ohne jedoch das beworbene Produkt zu zeigen. Kann das funktionieren?

Xmas-Lectures 2025: Katrin Kirchhoff über ihre Erfahrungen als Unternehmensgründerin in Costa Rica

Unter der Überschrift „Curated Luxury Travel you’ll remember for a lifetime“ wird PFH-Alumna Katrin Kirchhoff bei den diesjährigen Xmas-Lectures über ihre Erfahrungen als Unternehmensgründerin in Costa Rica berichten. Das beliebte Format der Xmas-Lectures, zu dem wieder die PFH Private Hochschule Göttingen einlädt, findet dieses Jahr am 27.11.2025 statt. 

Katrin Kirchhoffs persönliches Motto dabei: „We don’t sell trips. We design memories. We are STORYMAKERS.” Auf ihrer Homepage (travel-pioneers.com) schreibt sie unter anderem: „Die Inspiration für jede Reise ist der Beginn einer einzigartigen und luxuriösen Geschichte. Sie wählen den Ort: Belize, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Nicaragua oder Panama. () Wir kennen Geheimnisse, die nur wenige Reiseveranstalter kennen. Dank unseres Engagements haben wir seltenen Zugang zu den begehrtesten Schätzen jedes Landes…“

Ort der Veranstaltung:
PFH Private Hochschule Göttingen
Weender Landstraße 3-7
37073 Göttingen

Weitere Informationen zu den Xmas-Lectures der PFH 2025:
www.unicconsult.com/27-11-2025-goettingen-xmas-lectures-mit-vortraegen-von-pfh-alumni/

Pricing-Seminar-Termine für 2026 sind da

Die Termine für das Jahr 2026 stehen jetzt fest: Auch im kommenden Jahr bietet der renommierte Pricing-Spezialist Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof wieder vier feste Termine für seine zweitätigen Intensiv-Pricing-Seminare an. Es sind der 26. und 27. Februar, der  25. und 26. Juni, der 08. und 09. Oktober sowie der 03. und 04. Dezember. Alle Seminare werden wieder in Hamburg stattfinden.

Die Pricing-Kompetenz erhöhen, eine tragfähige Preisstrategie entwickeln, die Komplexität des Pricing beherrschen und schließlich die Ertragslage des Unternehmens optimieren: es lohnt sich, dem mancherorts unterschätzten Marketing-Tool Pricing maximale Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses beliebten Seminars profitieren von der jahrzehntelangen Erfahrung des Pricing-Experten Prof. Riekhof, der zum Thema Pricing regelmäßig empirische Studien entwickelt.

Mehr zum Pricing-Serminar erfahren Sie hier:
unicconsult.com/pricing-seminar/

Lesen Sie, was Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen:
unicconsult.com/pricing-seminar/teilnehmerstimmen/

Eine frühzeitige Reservierung wird empfohlen.

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07-2024_Pricing-News: Überall der gleiche Preis im LEH … das Handelsblatt und die Discounter-Lüge

Kostet Nutella tatsächlich überall das Gleiche? Dass Lebensmittelpreise überall bis auf den Cent identisch sind, behauptete jedenfalls das Handelsblatt – unter Bezug einer fragwürdigen Studie.

06-2024_Pricing-News: Black Friday und Black Week: Strategische Pricing-Insights

Aggressives Pricing am Black Friday und in der Black Week: Unternehmen sollten das Zusammenspiel wichtiger Faktoren beherrschen.

05-2024_Pricing-News: Sichern Sie sich Sonderkonditionen für Pricing-Seminare 2025!

Sichern Sie sich jetzt Frühbucherkonditionen! Neu in 2025: Gruppen ab 6 Personen erhalten ebenfalls eine Preisermäßigung.

Gestiegene Lebensmittelpreise – wer verdient eigentlich daran?

Seit 2020 haben sich Lebensmittel in Deutschland um rund ein Drittel verteuert. Das Einkaufen von Produkten des täglichen Bedarfs in Supermärkten ist deutlich kostspieliger geworden. Das belegt eine Analyse des Handelsblatt Research Instituts, das hierfür die Bilanzen von 70 mittelständischen und großen Markenherstellern sowie den führenden Handelskonzernen in Europa ausgewertet hat. Dabei wurde auch deutlich, wer der Nutznießer höherer Preise ist – und wer dabei verliert.

So beleuchtete das Handelsblatt am 16. September 2024 eingehend die Folgen der Inflation. Allein 2023 seien die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut Statistischem Bundesamt um 12,4 Prozent gestiegen – deutlich stärker als die allgemeine Teuerung. Die Zeitung konstatierte auf Basis der eigenen Analyse, dass nicht nur die Hersteller, sondern auch die Händler Gewinne einfahren. „Hersteller und Händler beschuldigen sich seit Jahren gegenseitig, die Preise in die Höhe zu treiben, um ihre Gewinne zu steigern“, schreibt die Zeitung. Tatsächlich profitierten beide in gleichem Maße.

Gestiegene Lebensmittelpreise: Gewinner sind vor allem die großen Produzenten sowie Handelsketten

Hinsichtlich der Produzenten gelte dies aber vorrangig für Konzerne – global agierende Markenartikler wie Nestlé (Kitkat), Unilever (Dove) oder AB Inbev (Beck’s) und Coca Cola. Die großen europäischen Handelsketten, darunter Rewe und Metro aus Deutschland, Tesco aus Großbritannien und Carrefour aus Frankreich, machten in ähnlichen Maße Gewinn, heißt es im Bericht.

Verlierer bei diesem Preisanstieg, der sich etwa mit Beginn der Coronapandemie durchsetzte, sind die Verbraucher, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof bewertet die Entwicklung aus Sicht des Pricing-Experten: „Es ist bemerkenswert, dass sowohl die Hersteller als auch die Händler die Phase stärkerer Inflation gleichermaßen nutzen konnten, um ihre Gewinne zu steigern. Man kann das als Indiz werten, dass beide Seiten den Prozess des Pricing recht gut beherrschen – allerdings zu Lasten des Verbrauchers.“

Pricing-Experte Riekhof: Beide Seiten haben den Prozess des Pricing verstanden – zu Lasten der Verbraucher

Neben den Verbrauchern gerät aber auch ein weiterer großer Verlierer in den Fokus: die mittelständischen Unternehmen, Produzenten mit weniger als einer Milliarde Euro Umsatz, beispielsweise Frosta und Weleda. Bemerkbar mache sich dies auch an steigenden Insolvenzzahlen von Konsumgüterfirmen. Laut Handelsblatt-Bericht können diese es sich nicht leisten, harte Preiskämpfe mit den großen Handelsketten auszufechten, schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Viele mittelständische Konsumgüterhersteller hätten in den Verhandlungen mit dem heimischen Handel eine schwächere Position, weil sie oft einen Großteil ihrer Erlöse in Deutschland erzielen und damit abhängiger von den vier großen Supermarktketten Aldi, Lidl, Edeka und Rewe seien.

Gestiegene Lebensmittelpreise: Mittlelständische Unternehmen legen weniger Wert auf Professionalisierung des Pricing

„Die Studie des Handelsblatt Research Institute verdeutlicht, dass den mittelständischen Herstellen einerseits die Marktmacht fehlt“, sagt Riekhof. „Andererseits wohl aber auch die Pricing-Kompetenz. Das zeigen zumindest unsere eigenen empirischen Studien: in den mittleren Unternehmen wird weniger Wert auf die Professionalisierung des Pricing gelegt.“

Wenn sich der Markt immer mehr konsolidiert, und darauf laufe es hinaus, würden Konzerne immer mächtiger, wird ein Konsumgüter-Hersteller zitiert. Und das sei auch keine gute Nachricht für die Händler. Wenn der Mittelstand auf Dauer ausblute, verliere der Handel die Vielseitigkeit seines Sortiments.