Uprising – How to build a brand – and change the world – by sparking cultural movements

New York 2012.

Schon seit längerem werden wir mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bewegungen (“Movements”) konfrontiert: die Umweltschutz- und die Friedensbewegung der 80er Jahre, die Occupy Wallstreet und die Tea Party Bewegung, aber auch die Bewegung „Stuttgart 21“.

Sie sind Ausdruck sich verändernder gesellschaftlicher Wertvorstellungen, und sie können eine positive Kraft entfalten: „Movements – at least, the kind of movements that gather around positive, creative, dynamic ideas – can help build a better, fairer, more sustainable, and more interesting world“, so Scott Godson.

Scott Godson geht der Frage nach, was diese Bewegungen mit der Geschäftswelt zu tun haben, und er sieht hier überaus spannende Verbindungen. In seinem Buch schildert er, wie es namhafte Unternehmen geschafft haben, gesellschaftliche Bewegungen zu unterstützen und sie in ihre Unternehmens- und Marketingstrategie einzubeziehen. Marken werden dadurch interessanter, attraktiver und au-thentischer, dass sie einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leisten, der von vielen – im Social Web miteinander vernetzten – Menschen getragen wird. Man denke an das Pepsi Refresh Projekt, das in 2010 mehr als 20 Mio. $ an mehr als 1.000 Projekte ausgeschüttet hat, oder an TOMS Shoes, ein Unternehmen, das mehr als 1 Mio. Schuhe an Bedürftige in den armen Ländern dieser Welt verteilt hat.

In manchen Unternehmensprojekten ist der Bezug zum eigenen Produkt enger, in anderen ist dies eher nicht der Fall. Godson schildert, wie Bewegungen funktionieren, wie man sie unterstützen kann und vor welchen Fehlern man sich besser hüten sollte. Ein Buch mit vielen praktischen Beispielen, das aufzeigt, in welche Richtung sich das Marketing in den kommenden Jahren entwickeln könnte.

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