Warum wir uns Gefühle kaufen: Die 7 Hochgefühle und wie man sie weckt

Zürich 2009.

Dass es immer schwieriger wird, Marken voneinander zu differenzieren, wissen Marketingexperten seit langem. Dass man Marken erlebbar machen muss, um emotionale Bindung zu erzeugen – zum Beispiel durch Experience Branding -, hat sich inzwischen auch herumgesprochen. Mikunda geht hier ins Detail: welche Gefühle kann man wie erzeugen, welche emotionalen Mechanismen nutzen Shopping malls, Autohäuser, Museen, Ausstellungen und Events?

Mikunda beschreibt „glory“ als die nicht selbstbezogene Überhöhung, „joy“ als den ver-schwenderischen Umgang mit Sinnesreizen, „power“ als Zorn ohne Aggressivität, „bra-vour“als raffinierte Lösung, „desire“ als Spannung und Verlockung, „intensity“ als Ver-zückung und Verdichtung vor der erwarteten Eruption, „chill“ als Entspannung durch Ent-lastung. Er führt den Leser in die psychologischen Grundlagen ein, mit denen diese Gefühle erzeugt werden, und er nennt viele – darunter auch bislang weitgehend unbekannte – Praxisbeispiele, in denen diese besonders ausgeprägt zur Anwendung kommen. Für alle, die sich mit der Inszenierung von Marken beschäftigen, ist der neue „Mikunda“ ein Muss.

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