The fortune at the bottom of the pyramid: Eradicating poverty through profits

Upper Saddle River 2010.

Dass die herkömmlichen Ansätze und Strategien westlicher Entwicklungshilfe weitgehend wirkungslos geblieben sind, darauf haben Autoren wir William Easterly und Hernando de Soto in aller Eindringlichkeit hingewiesen. Dass man marktwirtschaftliche Prinzipien und multinationale Konzerne mitunter nutzen kann, um gerade den ärmsten Milliarden Menschen diese Welt zu helfen, erscheint vielen engagierten Theoretikern der Entwicklungshilfe vermutlich als äußerst suspekt.

Umso lesenswerter sind die Ausführungen von Prahalad. Er argumentiert, dass gerade die „Bottom of the Pyramid“ als ein attraktives Marktsegment anzusehen ist. Die Professionalität und Innovationsfähigkeit multinationaler Konzerne kann in Zusammenarbeit mit NGOs erstaunliche Resultate vollbringen. Die von Prahalad zusammengestellten Erfolgsbeispiele sind äußerst beeindruckend.

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