05-2024_Pricing-News: Sichern Sie sich Sonderkonditionen für Pricing-Seminare 2025!

Sichern Sie sich jetzt Frühbucherkonditionen! Neu in 2025: Gruppen ab 6 Personen erhalten ebenfalls eine Preisermäßigung.

Die Termine für die Pricing-Seminare 2025 sind da

Die Termine für die Pricing-Seminare von Prof. Hans-Christian Riekhof für 2025 stehen fest – und sind bereits buchbar. Der renommierte Pricing-Experte, der regelmäßig Pricing- und Marketing-Studien erstellt und Unternehmen preisstrategisch berät, lädt wieder nach Hamburg ein. Die jeweils zweitätigen Intensiv-Seminare finden zu folgenden Terminen statt: 20. und 21. Februar, 26. und 27. Juni, 09. und 10. Oktober sowie 04. und 05. Dezember.

Der Preis gilt in der Palette der Marketingtools nach wie vor als einer der größten Gewinnhebel. Zahlreiche Studien belegen, dass immer noch viele Unternehmen dieses Thema unterschätzen und ihm vergleichweise wenig Beachtung schenken. Den Preis als strategischen Hebel zu mehr Wertschöpfung einzusetzen, erfordert ein langfristiges durchdachtes Konzept.

Dieses Seminar vermittelt Teilnehmerinnen und Teilnehmern entscheidendes Wissen für mehr Pricing-Kompetenz. Sie lernen, die Bausteine einer langfristigen Preisstrategie zu formulieren, die Prozesse des Pricing zu überprüfen, die Preiskommunikation nicht dem Zufall zu überlassen und ein wirksames Preiscontrolling einzuführen. Anhand von Fallstudien und Praxisbeispielen wird untersucht, wie Unternehmen eine hohe Preiskompetenz aufbauen, anstatt sich auf jeden Preiskampf einzulassen.

Klingt trocken? Lesen Sie hierzu gern, wie Teilnehmer dieses Seminar erlebt haben!

Als Besonderheit wird Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei ermöglicht, eigene unternehmenspezifische Pricing-Fragestellungen ins Seminar zu tragen, die in lebendiger, lehrreicher Form von Prof. Riekhof aufgegriffen werden.

Eine erfreuliche Nachricht zum Schluss: Wie Riekhof mitteilt, bleibt der Preis für dieses Seminar unverändert (gilt für Frühbucherrabatt wie für den Normalpreis).

Pricing-Newsletter No. 88 (2024): Was Ihr Finanzchef über das Preis-Controlling wissen sollte

Welche Rolle kann und sollte der Finanzbereich in Bezug auf das Pricing spielen? Dieser Newsletter basiert u. a. auf Erkenntnissen und Beobachtungen aus einem kürzlich von uns durchgeführten Workshop zum Thema Strategisches Pricing mit dem Finanzchef und den Chef-Controllern einer mittelständischen Unternehmensgruppe.

Jetzt kostenlosen Zugang erhalten zu allen unseren Pricing Studien, zu unseren Pricing News und zu unseren mehr als 70 Pricing-Newslettern, mit denen Sie zum Pricing Experten werden können.

Gestiegene Lebensmittelpreise – wer verdient eigentlich daran?

Seit 2020 haben sich Lebensmittel in Deutschland um rund ein Drittel verteuert. Das Einkaufen von Produkten des täglichen Bedarfs in Supermärkten ist deutlich kostspieliger geworden. Das belegt eine Analyse des Handelsblatt Research Instituts, das hierfür die Bilanzen von 70 mittelständischen und großen Markenherstellern sowie den führenden Handelskonzernen in Europa ausgewertet hat. Dabei wurde auch deutlich, wer der Nutznießer höherer Preise ist – und wer dabei verliert.

So beleuchtete das Handelsblatt am 16. September 2024 eingehend die Folgen der Inflation. Allein 2023 seien die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut Statistischem Bundesamt um 12,4 Prozent gestiegen – deutlich stärker als die allgemeine Teuerung. Die Zeitung konstatierte auf Basis der eigenen Analyse, dass nicht nur die Hersteller, sondern auch die Händler Gewinne einfahren. „Hersteller und Händler beschuldigen sich seit Jahren gegenseitig, die Preise in die Höhe zu treiben, um ihre Gewinne zu steigern“, schreibt die Zeitung. Tatsächlich profitierten beide in gleichem Maße.

Gestiegene Lebensmittelpreise: Gewinner sind vor allem die großen Produzenten sowie Handelsketten

Hinsichtlich der Produzenten gelte dies aber vorrangig für Konzerne – global agierende Markenartikler wie Nestlé (Kitkat), Unilever (Dove) oder AB Inbev (Beck’s) und Coca Cola. Die großen europäischen Handelsketten, darunter Rewe und Metro aus Deutschland, Tesco aus Großbritannien und Carrefour aus Frankreich, machten in ähnlichen Maße Gewinn, heißt es im Bericht.

Verlierer bei diesem Preisanstieg, der sich etwa mit Beginn der Coronapandemie durchsetzte, sind die Verbraucher, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof bewertet die Entwicklung aus Sicht des Pricing-Experten: „Es ist bemerkenswert, dass sowohl die Hersteller als auch die Händler die Phase stärkerer Inflation gleichermaßen nutzen konnten, um ihre Gewinne zu steigern. Man kann das als Indiz werten, dass beide Seiten den Prozess des Pricing recht gut beherrschen – allerdings zu Lasten des Verbrauchers.“

Pricing-Experte Riekhof: Beide Seiten haben den Prozess des Pricing verstanden – zu Lasten der Verbraucher

Neben den Verbrauchern gerät aber auch ein weiterer großer Verlierer in den Fokus: die mittelständischen Unternehmen, Produzenten mit weniger als einer Milliarde Euro Umsatz, beispielsweise Frosta und Weleda. Bemerkbar mache sich dies auch an steigenden Insolvenzzahlen von Konsumgüterfirmen. Laut Handelsblatt-Bericht können diese es sich nicht leisten, harte Preiskämpfe mit den großen Handelsketten auszufechten, schon gar nicht über einen längeren Zeitraum. Viele mittelständische Konsumgüterhersteller hätten in den Verhandlungen mit dem heimischen Handel eine schwächere Position, weil sie oft einen Großteil ihrer Erlöse in Deutschland erzielen und damit abhängiger von den vier großen Supermarktketten Aldi, Lidl, Edeka und Rewe seien.

Gestiegene Lebensmittelpreise: Mittlelständische Unternehmen legen weniger Wert auf Professionalisierung des Pricing

„Die Studie des Handelsblatt Research Institute verdeutlicht, dass den mittelständischen Herstellen einerseits die Marktmacht fehlt“, sagt Riekhof. „Andererseits wohl aber auch die Pricing-Kompetenz. Das zeigen zumindest unsere eigenen empirischen Studien: in den mittleren Unternehmen wird weniger Wert auf die Professionalisierung des Pricing gelegt.“

Wenn sich der Markt immer mehr konsolidiert, und darauf laufe es hinaus, würden Konzerne immer mächtiger, wird ein Konsumgüter-Hersteller zitiert. Und das sei auch keine gute Nachricht für die Händler. Wenn der Mittelstand auf Dauer ausblute, verliere der Handel die Vielseitigkeit seines Sortiments.