Burger Kings aggressive Werbung

Location-based Marketing bei Burger King: Aggressive Werbung in den McDonalds Filialen

Burger King nutzt in der aktuellen Werbekampagne „Whopper Detour“ in New York gezielt location-based Marketing, um mittels Geofence-Technologie McDonalds Kunden zu Burger King zu locken und so für einen Anstieg der App-Installationen zu sorgen.

Um die Kunden zum App-Download zu bewegen, hat Burger King Geofences um die McDonalds-Filialen in New York eingerichtet. Wird das Gebiet mit einem Smartphone betreten, so erhält der Kunde einen Burger King Coupon über einen Whopper für einen Aktionspreis von einem Cent.

Darüber hinaus leitet die App den Kunden zum nächstgelegenen Burger King Restaurant. Ob diese Art aggressiver Werbung beim Kunden gut ankommt, ist nicht bekannt.

Illustriert wird die Kampagne im folgenden Video (Youtube)

Foto: pixabay.com

mobile payment

Mit Mobile Payment-Lösungen das Kundenverhalten beeinflussen

Yuqian Xu, Professorin für Business Administration an der University of Illinois, führte mit Anindya Ghose und Binqing Xiao eine Studie zum Thema „The Impact of Mobile Payment Channel on Consumer Consumption: Evidence from Alipay“ in China durch. „Diese Forschungsergebnisse sind deshalb besonders relevant, weil locandis digitale Kundenkarten anbietet, die neben location-basierten Content- und Couponung-Kampagnen auch eine Zahlfunktion beinhaltet“, erklärt Pricing-Experte Prof. Dr. Hans Christian Riekhof, Mitgeschäftsführer der locandis GmbH, ein auf digitale Kundenkarten und Location Based Marketing spezialisiertes Unternehmen.

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Nach der Einführung des Mobile Payments in China stiegt im Durchschnitt die Gesamthäufigkeit der Transaktionen um mehr als 23%.
  • Die Annahme von Mobile Payment ist mit einer Steigerung sog. „hedonistischer“ Shopping Motive verbunden. Das könnte man recht frei als Lustkauf übersetzen.
  • Den größten Einfluss hat Mobile Payment auf Produkte, die mit niedrigen Kosten bzw. Preisen verbunden sind und in hohen Frequenz gekauft werden.

Die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse verfasst sind unter folgendem Link nachzulesen:
https://www.sciencedaily.com/releases/2018/11/181129114134.htm

Die Originalstudie gibt es hier zum Download:
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3270523

Foto: locandis GmbH

 

Pricing-Studie 2018

Pricing-Newsletter No. 18 (2018): Die empirische Pricing-Studie 2018 (Riekhof/Wille)

Die gemeinsam mit Janina Wille durchgeführte Studie (Riekhof/Wille 2018), zeigt: bei den meisten Unternehmen gibt es weiterhin ein beachtliches Potential bzgl. der Optimierung des Pricing. Erfahren Sie mehr über die branchenübergreifende Erkenntnisse.

Pricing-Studie 2018 Ergebnisse

Aktuelle Pricing-Studie 2018 – die Ergebnisse

Bei der aktuellen Pricing-Studie 2018 handelt es sich um die vierte Auflage der empirischen Untersuchung von Pricing-Prozessen in Unternehmen. Bereits in den Jahren 2009, 2012 und 2015 legte die PFH Private Hochschule Göttingen eine empirische Pricing-Studie vor. Ziel der Studie ist es, die Pricing-Prozesse verschiedener Unternehmen, unterschiedlichster Größe und aus unterschiedlichen Branchen zu betrachten. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf das Zustandekommen der Preise und die Preisgestaltung gelegt. Darüber hinaus möchten wir Potentiale in den einzelnen Preisgestaltungsprozessen verdeutlichen und aufzeigen, welche bemerkenswerten Herangehensweisen hinsichtlich des Pricings auch andere Unternehmen anwenden können.

Was viele Unternehmen immer noch unterschätzen: der stärkste Gewinntreiber ist das Pricing, es bedarf deshalb hoher Aufmerksamkeit. Diese Aussage bestätigte sich bereits in den vorangegangen Pricing-Studien 2009 (Riekhof/Lohaus), 2012 (Riekhof/Wurr) und 2015 (Riekhof/Wa) und wird abermals mit dem Ergebnis der aktuellen Pricing-Studie 2018 von dem Pricing-Experten Riekhof, in Zusammenarbeit mit Janina Wille, belegt.

In den meisten Unternehmensbereichen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine geschäftsprozessbezogene Perspektive durchgesetzt. In der Logistik und der Produktion, im Qualitätsmanagement und in der Auftragsabwicklung, in der Kundenbetreuung und in der Beschaffung, sogar in der Forschung und Entwicklung ist in den meisten Unternehmen ein konsequentes Prozessdenken fest verankert. Dies gilt für den Marketingbereich unserer Einschätzung nach nicht in gleicher Weise. Über die Ursachen kann man nur spekulieren. Möglicherweise hängt dieser Umstand damit zusammen, dass viele Marketingthemen eher projektbezogen umgesetzt werden und stärker standardisierte Prozesse der vermeintlichen Kreativität der Marketingexperten zu enge Grenzen zu setzen scheinen.

Hier geht es zur Pricing-Studie 2018 / Download

 

DeutscheHandwerksZeitung Preise

DeutscheHandwerksZeitung zitiert Pricing-Experte Riekhof

Die DeutscheHandwerksZeitung beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit der Frage, wie Handwerker höhere Preise durchsetzen können. Fachlichen Ratschlag fand die Redaktion bei Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof von UnicConsult, Pricing-Experte an der Privaten Hochschule Göttingen (PFH).

Je höher die Preise, desto höher der Gewinn. Eine simple Rechnung, die aber in der Realität nicht immer aufgeht, weiß das Blatt. Weil Kunden Preisnächlässe einforderten, Konkurrenten die Preise drückten oder einem selbst schlichtweg der Mut fehle. Die Frage also: Wie können Handwerker höhere Preise durchsetzen?

Die Konjunktur sei gut, die Arbeitslosigkeit gering, die Nachfrage nach Handwerkerleistungen groß, schreibt Sebastian Wolking in dem Artikel. Dies sei eine gute Gelegenheit, um die Preise nach oben zu hieven. Zum Zweiten seien gestiegene Rohstoffkosten ein Argument, das als fair und plausibel wahrgenommen werde. „Der Kunde akzeptiert das eher“, sagt Hans-Christian Riekhof, Pricing-Experte an der Privaten Hochschule Göttingen (PFH).

Ein Punkt, an dem speziell Handwerker ansetzen könnten, seien Rabatte. Vergünstigungen, so die Zeitung weiter, schneiden ins finanzielle Fleisch, schmälern die Marge. „Grundsätzlich ist gegen Rabatte nichts einzuwenden“, sagt Riekhof zwar. „Aber jeder Rabatt muss eine handfeste Begründung haben.“

Den ganzen Artikel lesen Sie unter:
https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wie-handwerker-hoehere-preise-durchsetzen/150/3100/380768

Den Artikel als pdf downloaden:
https://www.unicconsult.com/wp-content/uploads/2018/12/Wie-Handwerker-höhere-Preise-durchsetzen-dhz.net_.pdf

 

Pricing-Seminar-Termine

Pricing-Seminar-Termine für 2019 stehen fest

Auch im Jahr 2019 wird es in Hamburg Pricing-Seminare von Prof. Hans Christian Riekhof geben. In der schönen Hansestadt wird das Seminar nach jetzigem Stand an drei Terminen stattfinden: am 21./22. März, 13./14. Juni und 24./25. Oktober. Ort der Veranstaltung wird wieder das Gastwerk Hotel Hamburg sein. Die Location zeichnet sich durch einen stilvollen Charakter, Ruhe, angenehme Räumlichkeiten und guten Service aus. Ein Hotel mit Charakter und der ideale Rahmen für das Intensivseminar von Professor Riekhof. Mehr zu den Pricing-Seminaren.

Sie möchten sich einen Vorabeindruck verschaffen? Lesen Sie hierzu gerne auch Teilnehmerstimmen.

Ab sofort können sich Interessierte für eines der Seminare anmelden. Jetzt anmelden!

 

 

Preis-Absatz-Funktionen

Pricing-Newsletter No. 17 (2018): Preis-Absatz-Funktionen in der Praxis

Gibt es Preis-Absatz-Funktionen in der Praxis? Preis-Absatz-Funktionen sind nicht nur reine Theorie, sondern es gibt ganz praktische Anwendungen – darum geht es in diesem Pricing-Newsletter.

Luxus-Kunden

Pricing-Newsletter No. 16 (2018): Wie ticken Luxus-Kunden?

Luxuskunden sind ein preislich anspruchsvolles Klientel, aber wenig preis-sensitiv. Im Segment des Luxury Shoppings gibt es jedoch sehr unterschiedliche Typen, deren Denk- und Handlungsmuster wir Ihnen im neuesten Newsletter vorstellen.

Pricing König der Löwen

Pricing-Newsletter No. 15 (2018): Einblicke in das Pricing des Erfolgsmusicals „König der Löwen“

Erfahren Sie im Interview mit Sönke Scobel von Stage Entertainment, wie im “König der Löwen”, einem der größten Erfolge in der Geschichte des Musicals, das Pricing gehandhabt wird und welche Faktoren Einfluss auf die Preise haben.

Preisschild

Preisschild mit fehlender Differenzierung für Euro-Zone

Auf dieses Preisschild stieß Pricing-Experte Professor Hans-Christian Riekhof im Juli 2018 in einem Modegeschäft in Kopenhagen. Es ist aus Pricing-Sicht überaus aufschlussreich, zeigt es doch, dass es sich nicht zu lohnen scheint, die Preise in den Ländern der Euro-Zone weiter zu differenzieren. Und die dort sichtbare Relation zwischen Euro und US-Dollar hat mit den derzeitigen Wechselkursen recht wenig zu tun. Alles in allem eher ein Beleg dafür, dass in diesem Unternehmen die Logistiker mehr Einfluss haben als die Pricing-Abteilung.

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